ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 07:18 Uhr

Kommentar
Was für ein Breitband-Salat!

 Rita Seyfert
Rita Seyfert FOTO: LR / Sebastian Schubert
Glasfaser für alle? Was für ein Blödsinn! Die Kommunikationsanbieter quetschen das letzte Bit aus den alten Kupferkabeln und torpedieren damit den zügigen Glasfaser-Ausbau. Von Rita Seyfert

Zugleich schreit unsere datenhungrige Gesellschaft nach rasanten Leitungen. Doch wie viel Megabit pro Sekunde braucht man eigentlich? Klar, in den hellgrauen bis weißen Flecken machen die bilderlastigen Internetseiten keinen Spaß. Wenn das Internet nur mit ISDN-Geschwindiglkeit dahintröpfelt, steigt der Frust. Dabei zählt Glasfaser-Internet immer noch zu den Ladenhütern. Bislang scheiterte die Glasfaser-Revolution an den sparsamen Kunden. Zwar wird Glasfaser von Experten als die derzeit zukunftsfähigste und beste Internetverbindung bezeichnet. Doch der Ausbau ist mühsam. Das neue Kabel muss teuer in die Erde. Ein Meter auf dem Land kostet um die hundert Euro, in der Stadt ist die Buddelei gern zehnmal so teuer. Da handelt doch die Telekom mit ihrem Vectoring-Ausbau konsequent und wirtschaftlich vernünftig, wenn sie die existierende Infrastruktur solange wie möglich weiternutzt.