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| 18:28 Uhr

Bauen und wohnen
Lieber vorsichtiger sein als Schaden erleiden

Firmenchef Michael Opitz (l.) lässt sich von seinem technischen Betriebsleiter Dino Martini die neue HD-Kamera mit Infrarotstrahler zeigen, die im Heimbereich einesetzt wird. Außer der Kamera sind weitere Einbruchmeldeanlagen auf Funkbasis für den Heimbereich im Ausstellungsraum der Firma zu sehen.
Firmenchef Michael Opitz (l.) lässt sich von seinem technischen Betriebsleiter Dino Martini die neue HD-Kamera mit Infrarotstrahler zeigen, die im Heimbereich einesetzt wird. Außer der Kamera sind weitere Einbruchmeldeanlagen auf Funkbasis für den Heimbereich im Ausstellungsraum der Firma zu sehen. FOTO: Peter Aswendt
Ortrand. Sicherheitstechnik vom Ortrander Profi muss nicht teuer sein. Eingehende Beratung hilft beim Sichern der eigenen vier Wände.

„Wir können schon sagen, dass 70 Prozent der privaten Kunden erst nach einem Einbruch oder Schaden zu uns kommen“, sagt Dino Martini (53), technischer Betriebsleiter der Firma Opitz Sicherheitstechnik aus Ortrand. Dabei werden gerade in der Ortrander Traditionsfirma der Beratung und der Planung großer Stellenwert eingeräumt.

„Die Erstberatung ist bei uns immer kostenfrei“, bestätigt Michael Opitz (60), Inhaber der Firma. Der Unternehmer, der in der siebten Generation das Traditionshaus führt, stellt den Service- und Qualitätsgedanken an die erste Stelle. Mit drei Zertifizierungen und sieben Systemzulassungen ist die Sicherheitstechnikfirma umfangreich aufgestellt.

Großkunden, wie beispielsweise die Metro Handelskette, sorgen für volle Auftragsbücher. Steigende Kriminalität und Randalierer zwingen auch immer mehr private Kunden zum Nachdenken über die Sicherheit in den eigenen vier Wänden.

Sichtbarkeit und Lärm schrecken ab. Videoüberwachung und diverse Handylösungen liegen voll im Trend. Davon sind die Sicherheitsexperten der Firma Opitz wenig begeistert: „Potenzielle Einbrecher kommen nicht zufällig vorbei. Sie spähen ihre Opfer aus und wissen, wann jemand nicht zu Hause ist“, stellt Dino Martini klar. Da helfe auch keine kluge Handy-App, die den Einbrecher zeigt, der meistens vermummt auf Raubzug geht.

Auch versteckte Anlagen, die nicht zu sehen sind, helfen nicht, sagt der Sicherheitsexperte: „Die Einbrecher brauchen meist wenige Minuten, um an ihre Beute zu gelangen, da helfen ein stiller Alarm oder die Polizeialarmierung meistens wenig.“

„Wenn die Polizei gerade einen Verkehrsunfall aufnimmt, muss der Einbruch warten“, sagt der Firmenchef Opitz ganz pragmatisch. Deshalb setzt die Firma Opitz auf Abschreckung. „Sichtbare Videokameras schrecken ab und laute, sichtbare Sirenen versetzen den Einbrecher in Panik, denn es könnten durch die Alarmierung der Nachbar oder der Hausbesitzer informiert werden und eventuell eingreifen“, beschreibt Dino Martini das mögliche Szenario. Genau davor hätten Einbrecher Angst.

Konzept erarbeiten. „Generell kostet eine Absicherung im privaten Bereich weniger als manche denken“, stellt Michael Opitz klar. Wichtig seien die Überwachungen der Öffnungsaktivitäten, also Fenster und Türen, und der Bewegungsaktivitäten, also das Hin- und Herlaufen in den Wohnbereichen. Sogenannte Haus- oder Funkalarmanlagen können auch mit Rauch-, Brand- oder Wassermeldern gekoppelt werden. „Wichtig ist aber der Einbau durch eine zertifizierte Firma, sonst kann es im Schadensfall auch mal Ärger mit der Versicherung geben“, so die Sicherheitsfachleute.

Auch das Boot oder der wertvolle Rasentraktor im Außenbereich können für wenig Geld in das Sicherheitskonzept eingebunden werden. Dabei sind die Möglichkeiten der Benachrichtigungen auf mobile Telefone, Nachbarn oder Verwandtschaft vielfältig. „Vor dem Kauf von Technik sollte immer eine Konzepterstellung für eine Überwachung vor Ort vom Fachmann erfolgen“, stellt Dino Martini klar.

Bei der Firma Opitz geht nichts ohne Planung und detaillierte Angebotserstellung.

Dass der private Schutz des Eigentums schon ab einem dreistelligen Betrag erhöht werden kann, sollte viele Zögerer von einer professionellen Beratung überzeugen. Übrigens, die 17 Mitarbeiter freuen sich immer über neue Kollegen in dem Familienbetrieb mit mehr als 100-jähriger Tradition.

(asw)