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| 18:16 Uhr

Kommentar
Laubuschs einmalige Chance

 Sascha Klein
Sascha Klein FOTO: LR / Sebastian Schubert
Lauta hat beim Zukunftswettbewerb 415 000 Euro zugesprochen bekommen und will dieses Geld in Laubusch investieren. Die Gartenstadt Erika soll wieder aufblühen: eine einmalige Chance. Von Sascha Klein

Für Laubusch hat sich mit dem Preis beim Zukunftswettbewerb eine vielleicht einmalige Chance aufgetan: Auf einmal ist es möglich, die in die Jahre gekommene Industriegemeinde völlig neu aufzustellen: Moderne Wohnformen, technische Ausstattung des 21. Jahrhunderts, frische Ideen für ein Vorbild beim Wohnen im Lausitzer Seenland und vor allem ein neues Image. All das hat ein Ziel: Bevölkerungszuwachs. Die Stadt Lauta erhofft sich – wie übrigens auch Hoyerswerda und Bernsdorf – einige der Familien für sich zu begeistern, die lieber aufs Land ziehen und dann nach Dresden oder anderswo zur Arbeit pendeln. Wichtig sind: die Infrastruktur und etwas ganz Besonderes. Infrastruktur und Seenähe hat Laubusch. Das ganz Besondere ist heute noch halbwegs versteckt: der Reiz der einstigen Vorzeigesiedlung Erika. Das wird die große Aufgabe der Verantwortlichen: einerseits die Laubuscher auf dem Weg mitzunehmen und die Siedlung andererseits ideell und baulich in wenigen Jahren so umzukrempeln, dass auch Familien von außerhalb gerne in die 100 Jahre alte Werkssiedlung ziehen.