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| 15:50 Uhr

Kommentar
Infrastruktur bleibt ein Sorgenkind

Es ist wirklich nicht leicht für Hoyerswerda und das Lausitzer Seenland, einen Schritt nach vorne zu machen. Erst kommt der Verkehrs-Staatssekretär nach Hoyerswerda, um zu verkünden, weshalb die B 97 nach Dresden bis auf Weiteres keine Chance hat, ausgebaut zu werden. Von Sascha Klein

Und jetzt zeigt ein Bahn-Vertreter im Hoyerswerdaer Stadtrat auf, wie schwierig es ist, einen verhältnismäßig kleinen Bahnhof wie Hoyerswerda barrierefrei zu machen. Die Aussagen gleichen sich: Hoyerswerda ist nicht wichtig genug, um dort viel Geld zu investieren. Das schmerzt – vor allem dann, wenn die Potenziale in Form der größten künstlichen Seenlandlandschaft Europas vor der Haustür liegen. Immerhin: In Sachen Bahn ist Hoffnung angebracht. Allerdings nur dann, wenn die Stadt Hoyerswerda und andere Partner gemeinsam mit der Bahn in den Bahnhof investieren. Klare Aussage: Allein macht die Bahn nicht mehr als unbedingt notwendig. Sascha Klein