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| 17:12 Uhr

Kommentar
Hoyerswerda muss mitmischen

FOTO: LR / Sebastian Schubert
Was für ein verbales Feuerwerk: Zum Start ins sächsische Superwahljahr wirft Hoyerswerdas Oberbürgermeister den Turbo an und zeigt: Hoyerswerda will ein Wörtchen bei der Entwicklung der Region mitreden. Von Sascha Klein

Bisher hatte Hoyerswerda oft durch verbale Zurückhaltung geglänzt – oder eben auch nicht geglänzt. Da hat das Stadtjubiläum vielleicht gerade beim Stadtoberhaupt neue Kräfte freigesetzt. Ja, Hoyerswerda muss bei der Infrastruktur-Entwicklung am lautesten Richtung Dresden schreien. Ja, Hoyerswerda muss buhlen um den Erhalt und die Neuansiedlung von Behörden. Ja, Hoyerswerda muss die Kommune sein, die die kleineren Nachbarn mitreißt. Ja, Hoyerswerda hat Ideen – in Hoyerswerda ist das bekannt. Aber hinter Dörgenhausen, Schwarzkollm und Zeißig verwischt dieses Bild schon. Das bedeutet: Hoyerswerda soll, muss auch außerhalb mit breiter Brust mit seinen Vorteilen wuchern, Hoyerswerda soll sich stark machen. Für sich und für seine Nachbarn. Die 750-Jahr-Feierlichkeiten haben doch die Vielfalt der Stadt gezeigt – bei allen Problemen, die es trotzdem gibt. Die kommenden Jahre werden für die Lausitz richtungsweisend sein. Gerade dort muss Hoyerswerda hellwach sein, aktiv und laut.
Sascha Klein