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| 14:43 Uhr

Kommentar
Kosten: Nein! Gefahr: Ja!

 Sascha Klein
Sascha Klein FOTO: LR / Sebastian Schubert
Lauta. Ende der Diskussion: Die doppelten Straßennamen in Lauta bleiben. Aber: um welchen Preis? Von Sascha Klein

Jetzt zahlt sich der vielstimmige Protest der Lautaer gegen die geplanten Straßenumbennungen in allen Ortsteilen offenbar aus. Der Stadtrat ist kurz davor, seinen Grundsatzbeschluss zurückzunehmen und alles beim Alten zu belassen. Das bedeutet einerseits: Abgeordnete und Bürger sind doch gar nicht so weit voneinander entfernt, wie Kritiker gerne argumentieren. Das ist positiv. Allerdings haben die Stadträte die Kritik auch gar nicht überhören können. Das bedeutet andererseits jedoch: Das generelle Problem der doppelten und dreifachen Straßennamen besteht weiterhin. Es besteht weiterhin, weil viele Lautaer nicht bereit sind, die Wege und Kosten auf sich zu nehmen, die eine Änderung vieler Dokumente nun einmal benötigt. Dafür kann man durchaus Verständnis haben. Wer will schon Geld ausgeben, wenn er die Notwendigkeit dafür nicht erkennen kann. Allerdings: Die Diskussion flammt spätestens dann wieder auf, wenn ein Rettungswagen anstatt nach Laubusch fälschlicherweise zuerst nach Torno fährt und so womöglich die entscheidenden Minuten zu spät kommt.