| 02:39 Uhr

Mehr scharf geht nicht: Bautzener Senfwochen

Bautzen. Unter dem Titel "Einfach unwiderstehlich gut" sind die 12. Bautzener Senfwochen eröffnet worden. red/br

Ob mittelscharf oder extrascharf, scharfe Eintöpfe oder Senf-Cocktails, sorbische Senfkreationen, scharfe Hasenbraten oder traditionelle Gerichte rund um den Senf - die Bautzener Küchenchefs bieten den Gaumen ihrer Gäste eine unglaubliche Vielfalt an Speisen rund um die beliebte Würzpaste. Insgesamt 14 Lokalitäten servieren zu den Senfwochen ihren Gästen Tellerentdeckungen rund um den Senf, der als "Mittelscharfer" Kultstatus weit über Sachsen hinaus genießt. "Unsere Senfwochen sind ein Original und sicher die schärfste Zeit im ganzen Land", meint Frank Haase vom Verein Bautzener Altstadt Tresen, in dem sich die Bautzener Gastronomen zusammengeschlossen haben.

Der berühmte Bautz'ner Senf, der 1953 im VEB Lebensmittelbetriebe Bautzen das erste Mal mittelscharf abgefüllt wurde, wird während der Senfwochen in den teilnehmenden Restaurants und Kneipen mit mindestens drei Sondersenfgerichten gewürdigt. Haase: "Damit wollen wir unser bekanntestes Produkt auch mitten in der Stadt erleb- und genießbar machen."

Die Geschichte des Bautzener Senfs ist im "Bautz'ner Senfladen Museum und Manufaktur" dargestellt. Die Bautzener Senfwochen, gehen auf eine Initiative des Bautzener Vereins Altstadt-Tresen und der Bautz‘ner Senf & Feinkost GmbH zurück.