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| 17:22 Uhr

Lausitzer Seenland
Mehr Platz für Freizeitkapitäne

Geierswalde. Die schiffbare Wasserfläche auf dem Geierswalder See soll größer werden. Der Naturschutz hat nichts dagegen. Von Torsten Richter-Zippack

Der schiffbare Bereich auf dem Geierswalder See könnte weiter wachsen. Derzeit ist eine Erweiterung der dauerhaft schiffbaren Fläche in Bearbeitung, teilt Ingolf Ulrich, Sprecher der Landesdirektion Sachsen als Genehmigungsbehörde, mit. Konkret handele es sich um einen Streifen westlich des Koschendamms sowie im nördlichen Bereich als Einfahrt zum Barbarakanal. Dieser schafft die Verbindung zum benachbarten Partwitzer See. Der Nordwestbereich auf der Koschener Seite bleibt dagegen für Freizeitkapitäne aus Gründen der Bergsicherheit weiterhin tabu.

„Gegen die Erweiterung wurden von allen Beteiligten keine Bedenken erhoben“, erklärt Ulrich. Lediglich die Naturschutzbehörde des Landkreises Bautzen habe sich zurückhaltend verhalten. Nach Angaben von Kreissprecher Gernot Schweitzer konnten die Bedenken im Bereich des Biotopschutzes inzwischen ausgeräumt werden. Demnach reichten die entsprechenden Vorgaben der sächsischen Schifffahrtsverordnung aus.

Sobald die Erweiterung des schiffbaren Bereiches durch die Landesdirektion öffentlich bekanntgegeben wird, ändern sich die Sperrbereichsgrenzen. Daraufhin müsse auch die Austonnung angepasst werden, erklärt Ingolf Ulrich. Wann genau die Bekanntgabe erfolgt, sei indes noch nicht bekannt.

Der Geierswalder See als geflutetes Restloch des Tagebaus Koschen ist laut der Allgemeinverfügung bereits seit 15. Mai 2013 innerhalb der bis heute gültigen Grenzen dauerhaft schiffbar.