(kw) Bereits zum dritten Mal erhält das Schlaflabor am Lausitzer Seenland Klinikum das erforderliche Zertifikat als Schlafmedizinisches Zentrum. Für Dr. Konrad Wetzer, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Schlafmedizin, ist das ein wichtiges Qualitätskriterium: „Unsere Patienten möchten ganz genau wissen, in welche Hände sie sich begeben. Und sie legen Wert darauf, dass die Qualität stimmt. Bei einer Nacht im Schlaflabor, angeschlossen an Schläuche, Sensoren und unter ständiger Beobachtung müssen alle Zahnräder ineinandergreifen, damit am Ende ein brauchbares Ergebnis vorliegt. Mit dem Zertifikat zeigen wir den Patienten schon im Voraus, dass sie bei uns gut aufgehoben sind“, erklärt er.

Der Experte zeigt sich erfreut darüber und stolz darauf, „dass wir es als Klinik wieder gemeinsam geschafft haben“. Diese Leistung sei  eine Team-Leistung. Und die gesamte Mannschaft, von der Sekretärin über die Schwestern bis hin zu den Ärzten, haben sehr gute Arbeit geleistet, betont er.

In das Schlaflabor Hoyerswerda kommen vor allem Patienten mit schlafbezogenen Atemregulationsstörungen, Tagesmüdigkeit, Schnarchen und Atemaussetzern. Mit einer genauen Überwachung und Messung der Atmung und vieler weiterer Faktoren können oft die Ursachen diagnostiziert und auch erfolgreich behandelt werden, so der Arzt.