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| 17:28 Uhr

Segelsport
„Meck-Pomm“ holt mit ihrem Segel den Meistertitel

So sehen die glücklichen Erstplatzierten der Deutschen Segelmeisterschaft in der Bootsklasse „Ixylon“ aus. Insgesamt konnten sie in sechs Wettfahrten gegeneinander antreten.
So sehen die glücklichen Erstplatzierten der Deutschen Segelmeisterschaft in der Bootsklasse „Ixylon“ aus. Insgesamt konnten sie in sechs Wettfahrten gegeneinander antreten. FOTO: 1. Segelclub Partwitzer See
Klein Partwitz. Die Premiere der Deutschen Meisterschaft im Ixylon-Segeln auf dem Partwitzer See geht mit fast 100 Teilnehmern zu Ende. Von Anja Hummel

Die erste Deutsche Segelmeisterschaft auf dem Partwitzer See ist Geschichte. Der Veranstalter – der 1. Segelsportverein Partwitzer See – zeigt sich trotz nicht allzu kräftiger Windstärke zufrieden. Augetragen wurde der Wettkampf auf dem Wasser in der Bootsklasse „Ixylon“. 49 Botte à zwei Personen sind an den Start gegangen. Von Donnerstag bis Samstag wurde gesegelt. Wie Jörg Diebel vom Segelclub mitteilt, konnten insgesamt sechs Wettfahrten durchgeführt werden. Mindestens vier sind für die Wertung einer Deutschen Segelmeisterschaft notwendig. Wie oft tatsächlich gestartet werden kann, ist von den Windverhältnissen abhängig.

Die Deutschen Meister der Bootsklasse Ixylon 2018 kommen nicht vom Heimatverein aus Klein Partwitz. Gewonnen haben Volker Schoen und Andreas Schickel vom Sternberger Seglerverein aus Mecklenburg-Vorpommern. „Die besten Teilnehmer aus unserem Verein sind Mathis Schmidt und Markus Kusber auf Platz 22“, verrät Jörg Diebel. Insgesamt haben neun Teams vom heimischen Verein an den Wettfahrten mitgewirkt.

Gestartet wurde in der Bootsklasse Ixylon. „Das Ixylon ist ein Boot, was in der DDR ab 1970 gebaut wurde und die einzige DDR-Segelbootklasse, die es heute noch gibt“, informiert Jörg Diebel. Alle anderen in der DDR entwickelten Boote seien mittlerweile mehr oder weniger von der Bildfläche verschwunden.