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| 01:28 Uhr

Mast der Rettungsleitstelle soll ungefährlicher als ein Handy sein

An der Merzdorfer Straße 1 im Hoyerswerdaer Ortsteil Kühnicht wird derzeit die neue Rettungsleitstelle gebaut, von der aus der gesamte Rettungsdienst Ostsachsens koordiniert wird. Dazu braucht es viele sichere Richtfunkverbindungen – und die brauchen eben diesen Mast. Foto: Gernot Menzel
An der Merzdorfer Straße 1 im Hoyerswerdaer Ortsteil Kühnicht wird derzeit die neue Rettungsleitstelle gebaut, von der aus der gesamte Rettungsdienst Ostsachsens koordiniert wird. Dazu braucht es viele sichere Richtfunkverbindungen – und die brauchen eben diesen Mast. Foto: Gernot Menzel FOTO: Gernot Menzel
Kühnicht. Der 55-Meter-Mast (45 m Beton, Stahlrohr 10 m), erläutert Gernot Schweitzer von der Pressestelle des Bauherrn, des Landkreises Bautzen, dieser Mast also sei notwendig, weil eine Vielzahl von Richtfunkverbindungen zu benachbarten Leitstellen und Einrichtungen unabdingbar sei, um den Rettungsdienst so zu organisieren, dass eine schnellstmögliche Hilfeleistung an allen Not- und Einsatzorten gewährleistet werden kann. no

Auch eine Nummer kleiner sei es nicht gegangen: „Durch den geographisch "schlechten (was meint: relativ niedrigen) Standort der Rettungsleitstelle und die sich im näheren Umfeld befindliche hohe Wohnbebauung war die Höhe des Mastes von 55 Metern notwendig."

Selbstverständlich sei alles mit rechten Dingen zugegangen: Für die Errichtung liegt eine gültige Baugenehmigung vor. Deren Voraussetzung sei ein Gutachten zur elektromagnetischen Verträglichkeit gewesen, das die absolute Unbedenklichkeit des Funkmast-Betriebes (Elektrosmog) aus medizinischer Sicht nachgewiesen habe: “Eine Gefährdung für das Umfeld besteht nicht.„ Man könne die durch den Funkmast verursachten Belastungen in ein deutliches Bild setzen: “Jeder, der ein Handy am Körper trägt, setzt sich einer vielfach höheren Gefährdung aus.„