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| 01:13 Uhr

„Make up“ für Musikschule

Hoyerswerda.. Ein-Euro-Jobber sollen dabei helfen, die Musikschule an der Schulstraße in der Hoyerswerdaer Altstadt ein Stück aufzumöbeln.

„Die Einrichtung ist teilweise in einem desolaten Zustand“ , erklärt Angelika Kaiser, Chefin der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitsmarkt und Beschäftigungsförderung (Arge) in Hoyerswerda.
Vor allem die Toiletten und der Parkplatz bieten derzeit keinen wirklich einladenden Einblick. „Auf dem Parkplatz versinkt man teilweise bis zu den Knöcheln im Schlamm“ , schildert Angelika Kaiser. Den schlechten Zustand hatte auch der Chef der CDU/FDP-Stadtratsfraktion, Frank Hirche, schon vor einiger Zeit angemahnt.
Nun soll etwas getan werden. Doch weil die Stadtkasse ein riesiges Loch hat, will die Verwaltung die Arbeiten zwar von Fachfirmen erledigen lassen - diesen sollen aber Ein-Euro-Jobber als Unterstützung zur Seite gestellt werden. „Ähnlich haben wir das ja auch beim Bau der Robbenanlage im Zoo gemacht“ , erklärt Kaiser. Und dort hätten sich einige wenige Ein-Euro-Jobber so gut profiliert, dass sie von den Firmen übernommen wurden. „Es waren nicht viele, aber auch zwei oder drei sind ein Erfolg“ , sagt die Arge-Chefin.
Das Modell „Firma plus Billig-Jobber“ soll nun auch an der Musikschule greifen. Vor kurzem habe es bereits eine Beratung mit einem Architekten und dem Bauamt gegeben, um die entstehenden Kosten abzuschätzen, so Kaiser. Wenn das Konzept steht, könnten die Arbeiten bereits im Frühjahr 2006 starten, hofft die Leiterin der Arge. (ck)