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Märchenhaftes Heimatfest in Leippe

Beim Besuch im Leippschen Märchenwald blieb bei den Besuchern kein Augen trocken.
Beim Besuch im Leippschen Märchenwald blieb bei den Besuchern kein Augen trocken. FOTO: Anja Guhlan/ang1
Leippe. Viel Herzblut steckte in dem Heimatfest in Leippe am Samstag. Die Organisatoren des Heimatvereins und des Jugend- und Familienclubs hatten wieder allerhand auf die Beine gestellt und bedienten hinter den Theken die Besucher. Anja Guhlan / ang1

Eröffnet wurde das Heimatfest von einer Schalmeienkapelle. Bürgermeister Frank Lehmann, Ortsvorsteher Karl-Heinz Löffler und die Vereinsvorsitzenden begrüßten die Gäste. Danach ging es heiter weiter. Die Kindertagesstätte "Regenbogen" sorgte mit ihrem vielfältigem Programm mit Reisen quer durch die Welt für so manches Erstaunen. Am Ende wollten alle doch lieber in Leippe bleiben, weil dort alles vorhanden ist. Die Grünewalder Blasmusikanten sorgten im Anschluss für zünftige Blasmusik während der Mittagsstunden.

Am frühen Nachmittag konnten sich die Kinder vor allem am Spielmobil austoben.

Sportlich betätigten konnten sich die Gäste beim Preiskegeln, beim Büchsenwerfen oder auch beim Lichtpunkt-Gewehrschießen.

Der Höhepunkt des Festes war jeder wieder einmal das Eigenprogramm der Laiendarsteller aus Leippe. Dieses Mal ging es wahrhaft märchenhaft zu. In dem Programm wurde eindrucks- und humorvoll dargestellt, wie sich die Märchen um Rotkäppchen und Schneewittchen wirklich zugetragen haben. Zudem lud Gretel zu einer Talkshow mit dem Wolf, Frau Holle, Rapunzel und der Hexe Babajaga ein.

In der diesjährigen Talkshow wurde mit Humor die "Globalisierung im Märchenwald" diskutiert. Weitere Programmpunkte waren der Auftritt der Wiednitzer Chorgemeinschaft, der Rollator-Tanz der Senioren, der Bühnenzauber der Linedancer und der Auftritt der Sportmädels am Abend.

Für die Organisation des Festes wirkten wieder mehr als 50 Personen aus den unterschiedlichsten Vereinen mit. Angefangen beim Heimatverein, dem Jugend- und Familieclub, dem Schützenverein Pulver und Blei, die Seniorengruppe bis hin zu Linedancern. Allein am Eigenprogramm beteiligten sich 20 Personen.

Für Monika Reeb, der Vorsitzenden des Heimatvereins, ist dieser Zusammenhalt großartig. "Das Fest ist wieder richtig gelungen. Das Wetter hat mitgespielt und die Besucher hatten auch ihren Spaß", zieht Reeb ihr Resümee.