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| 14:57 Uhr

Schülertheater
Märchenhafter Auftritt

Die Theatergruppe der Grundschule „Hans Coppi“ in Lauta führt gern vor Publikum ihr Märchenstück „Hänsel und Gretel“ auf.
Die Theatergruppe der Grundschule „Hans Coppi“ in Lauta führt gern vor Publikum ihr Märchenstück „Hänsel und Gretel“ auf. FOTO: Anja Guhlan
Lauta. Die Hans-Coppi-Schülertheatergruppe Lauta zeigt „Hänsel und Gretel“ und wächst daran. Von Anja Guhlan

Derzeit teilen sich elf Schüler der Klassenstufen zwei bis drei der Grundschule „Hans Coppi“ in Lauta eine Leidenschaft: das Theaterspielen. Sie alle nehmen dieses Ganztagsangebot der Einrichtung gerne an.

In diesem Schuljahr hatte sich die Theatergruppe ganze sieben Monate Zeit genommen für das Proben, damit am Ende das klassische Märchenstück „Hänsel und Gretel“ bühnenreif aufgeführt werden konnte. Erst jüngst absolvierten die kleinen Schauspieler ihre drei Auftritte mit mächtig viel Applaus vom Publikum am Ende. Dabei schlüpfte die neunjährige Enna in die Rolle des Hänsel und die achtjährige Vivien übernahm die Rolle der Gretel. „Wir waren vor dem Auftritt schon ein bisschen aufgeregt. Aber am Ende hat alles geklappt“, sind sich Enna und Vivien einig. Sie sind ein wenig stolz, dieses Mal die Hauptrollen ergattert zu haben. Auch die achtjährige Sophie überzeugte als Hexe. Mit kräftiger Stimme sagte sie ihre Hexensprüche auf. „Das Textlernen war nicht so schwierig“, erklärt Sophie.

Für die beiden Theaterleiterinnen Karola Weickert und Gabriele Erdmann, beide Lehrerinnen an der Grundschule, ist das Theaterspielen der Kinder eine kreative Freizeitbeschäftigung, die auch eine gute Entwicklung der Persönlichkeit fördert. „Jeder Schüler und jede Schülerin wächst mit seinen oder ihren Aufgaben“, sagt Gabriele Erdmann. Es ist schön anzusehen, wie sich die Kinder entwickeln. So spricht ein eher ruhiger Schüler am Ende laut und deutlich auf der Bühne. Sie lernen alle gemeinsam sich ausdrucksvoll darzustellen, lernen durch das Spielen zu interagieren, erfahren mehr über Mimik und Gestik. Auch die Sprache wird gefördert und sie lernen sogar selbstständig zu improvisieren.
Immer dienstags für eine Stunde haben sich die beiden Frauen mit den Schülern in der Aula zusammengefunden und die Rollen einstudiert. Zudem musste die Bühnendekoration wie das Hexenhaus gebastelt werden und der Umbau für die einzelnen Szenen musste zeitlich klappen. „Die Jungs und Mädels  haben das richtig gut gemacht“, loben die beiden Lehrerinnen.
Nun wollen alle gemeinsam noch ein zweites Stück in diesem Schuljahr einstudieren. „Es soll aber nur ein kleines sein, denn wir haben weniger Zeit zum Einstudieren bis zum Schuljahresende“, erklärt Karola Weickert. Was das für ein Stück sein könnte, darüber sind sie sich noch nicht einig. Aber die Kinder freuen sich jetzt schon darauf.