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| 21:25 Uhr

Hoyerswerda
Landestalsperrenverwaltung investiert in der Region

Neue Grünflächen werden unter anderem in der Gerhard-von-Scharnhorst-Straße in Hoyerswerda geschaffen. Ein Fußweg wird zurückgebaut. Roland Menzel entfernt Sträucher, bevor der Bagger anrücken kann.
Neue Grünflächen werden unter anderem in der Gerhard-von-Scharnhorst-Straße in Hoyerswerda geschaffen. Ein Fußweg wird zurückgebaut. Roland Menzel entfernt Sträucher, bevor der Bagger anrücken kann. FOTO: LR / Anja Hummel
Hoyerswerda. Die jetzt begonnenen Arbeiten in der Gemeinde Elsterheide und in Hoyerswerda kosten rund 230 000 Euro. Von Sascha Klein

In der Gemeinde Elsterheide und in der Stadt Hoyerswerda werden derzeit Bäume, Sträucher und Hecken gepflanzt sowie Flächen entsiegelt. Das teilt die Landestalsperrenverwaltung (LTV)  in Pirna mit. Dabei handelt es sich laut Aussagen der LTV-Sprecherin Katrin Schöne um umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die Deichinstandsetzungen zwischen dem Brandenburger Tor und der Forstwegbrücke sowie zwischen dem Wehr Neuwiese und dem Pegel Neuwiese.

Die Arbeiten, die seit rund einer Woche laufen, sollen Ende November abgeschlossen sein und kosten zusammen rund 230 000 Euro, so die Landestalsperrenverwaltung weiter. Die Mittel werden vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) und vom Freistaat Sachsen bereitgestellt.

In der Gemeinde Elsterheide wird an der Straßenbrücke der S 234 über die Schwarze Elster eine dreireihige Feldhecke angelegt. Dazu werden zehn hochstämmige Bäume und fast 90 Sträucher gepflanzt. Außerdem werden Greifvogelstangen und Verbissschutzzäune gesetzt. In Neuwiese werden am Deichverteidigungsweg rund 85 Bäume und fast 1500 Sträucher gepflanzt. Auch an dieser Stelle soll nach LTV-Angaben eine dreireihige Feldhecke entstehen. Schutzzäune und Stangen für Greifvögel werden ebenfalls aufgestellt, heißt es.

In Hoyerswerda werden verschiedene Flächen entsiegelt. So werden die Gerhard-von-Scharnhorst-Straße und ein Fußweg entlang der Franz-Liszt-Straße teilweise zurückgebaut. Die Flächen werden mit Oberboden aufgefüllt und begrünt. In den vergangenen Jahren sind dort die Wohnhäuser durch die Stadt Hoyerswerda bereits zurückgebaut worden. Die Anliegerstraße und der Fußweg werden daher laut LTV nicht mehr benötigt.

Die Ausgleichsmaßnahmen seien notwendig, um den Eingriff in Natur und Landschaft durch die Deichsanierung zu kompensieren. Dafür wurden landschaftspflegerische Begleitpläne erarbeitet. Da­rin ist neben den Pflanzungen auch eine dreijährige Herstellungspflege durch die Landestalsperrenverwaltung vorgesehen.