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| 09:00 Uhr

Geierswalder See
Eiskalter Job: Taucher sichern alte Filterbrunnen

FOTO: LR / Catrin Würz
Geierswalde. 63 Brunnen und Grundwassermessstellen der früheren Tagebaue Skado und Koschen werden fachmännisch verschlossen. Von Catrin Würz

Ein Schwimmponton mit schwerer Technik und Taucher im Einsatz künden davon: Am und auf dem Geierswalder See sind derzeit wieder Sanierungsarbeiten im Gange. Dabei geht es um die Sicherung und Verwahrung von einstigen Filterbrunnen und Grundwasser-Messstellen an den Restlöchern Skado und Koschen, also am heutigen Partwitzer und Geierswalder See. „Insgesamt müssen 63 Filterbrunnen und Grundwasser-Messstellen planmäßig überprüft werden. 19 Brunnen davon befinden sich im ufernahen Unterwasserbereich“, informiert LMBV-Sprecher Uwe Steinhuber. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft ist Auftraggeberin für diese Arbeiten, die seit Ende des vergangenen Jahres von der Firma BUG GmbH und Co.KG ausgeführt werden.

Die Brunnenstandorte im Wasser werden mit der schwimmenden Technik angefahren, ausgebaggert und danach mit Geogitter und auflagernden Wasserbausteinen gesichert. Die Arbeiten werden bis in eine Tiefe von 3,5 Metern ausgeführt. Dabei kommen auch Taucher zum Einsatz, die die korrekte Lage und Auflage des Geogitters auf den Brunnen und Messstellen prüfen und absichern. Im Anschluss wird der Bereich jeweils mit Wasserbausteinen auf voller Fläche überdeckt.

Begonnen wurde mit den Bauarbeiten vom schwimmenden Ponton aus am Geierswalder See, wo insgesamt sieben Brunnen zu sichern waren. Im Anschluss wechselt die Technik auf den Partwitzer See, wo die restlichen zwölf Unter-Wasser-Baustellen abgearbeitet werden. Die gesamte Brunnen-Sicherung und -Verwahrung in diesem Bereich wird voraussichtlich bis zum Herbst dieses Jahres andauern, teilt die LMBV mit.