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Bergbausanierung
LMBV kann jetzt effektiver sanieren

Hoyerswerda. Eine neue Methode der Sprengverdichtung in der Lausitz soll schneller und günstiger sein. Von Sascha Klein

Auch im Jahr 2018 wird eine der Hauptaufgaben von Bergbausanierer LMBV sein, Kippenflächen in der Lausitz zu sanieren. Wie Pressesprecher Dr. Uwe Steinhuber betont, könnte dies jedoch in Zukunft deutlich schneller als bisher passieren.

Durch die inzwischen etablierte schonende Sprengverdichtung (sSPV) sei es inzwischen möglich, eine Leistungssteigerung zu erreichen. Das bedeutet: Es sei das Zwei- bis Dreifache der bisherigen Bohrleistung zu erwarten. Damit könne die notwendige Flächenverdichtung zukünftig deutlich schneller und mit geringeren Kosten umgesetzt werden.

In den Jahren 2016/17 wurde im Auftrag der LMBV neue Technik zur effektiven großflächigen Anwendung der sSPV vorbereitet und seit Oktober 2017 getestet, teilt das Unternehmen mit. Die Verdichtungsmethode sSPV wurde in den Jahren 2012/13 umfangreich getestet und im Zeitraum von 2014 bis 2016 in zwei Pilotmaßnahmen im Sanierungsgebiet Seese auf Teilflächen erfolgreich angewendet, so die LMBV. Noch immer sind im Lausitzer Revier mehr als 20 000 Hektar überwiegend bereits zur Nachnutzung freigegebener Kippenflächen gesperrt.