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| 16:30 Uhr

Polizeibericht
Lkw manipuliert und zu schnell

Görlitz. Polizisten haben einem Fernfahrer (40) aufgrund der Feststellungen die Weiterreise untersagt.

Mit krimineller Energie hat der Halter eines in Polen zugelassenen Sattelzuges die Geschwindigkeitsaufzeichnung seiner Scania-Zugmaschine manipuliert. Das war das Ergebnis einer tiefgründigen Kontrolle des Verkehrsüberwachungsdienstes der Polizeidirektion Görlitz. Eine Streife war dem Sattelzug am Mittwochmorgen auf der Autobahn bei Weißenberg gefolgt, als das Gespann mit mehr als 100 km/h andere Lkw überholte. Die Verkehrspolizisten stellten anhand der Aufzeichnungen des EG-Kontrollgerätes fest, dass der Mann zuvor sogar mit bis zu 120 km/h gefahren war. Das Gerät selbst zeichnete jedoch deutlich weniger auf. Quelle der Manipulation war ein Sensor, der sogenannte KIitas, der vermutlich mit einem Magneten manipuliert worden war, heißt es im Polizeibericht.

Außerdem hatte die Zugmaschine größere Reifen aufgezogen, als es bei der Kalibrierung des digitalen Fahrtenschreibers der Fall war. Die Polizisten untersagten dem Fernfahrer (40) die Weiterreise und leiteten Verfahren gegen ihn sowie den Halter der Zugmaschine ein.

(red/br)