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| 22:11 Uhr

LHV Hoyerswerda greift mit Alt-Lausitzer und zwei Ungarn an

Verstärkung: Heiko Burmeister startet mit den 20-jährigen Ungarn Dániel Fekete (r.) und Stál Bence (l.) in sein neues Traineramt.
Verstärkung: Heiko Burmeister startet mit den 20-jährigen Ungarn Dániel Fekete (r.) und Stál Bence (l.) in sein neues Traineramt. FOTO: wml1
Hoyerswerda. Das war wichtig. Der LHV Hoyerswerda hat die Verpflichtung des neuen Trainers Heiko Burmeister bekannt gegeben. Mit ihm neu am Bord: Die beiden 20-jährigen ungarischen Handballer Dániel Fekete und Stál Bence. Beide haben das ungarische Abitur und passen gut in die Philosophie des LHV, junge Menschen zu integrieren, wie der Verein mitteilt. wml1

Die beiden Neuen haben, genau wie Viktor Kovacs, der im Februar zum LHV gestoßen ist, in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam beim ungarischen Verein Mezókövesd Handball gespielt. Trainer Heiko Burmeister dagegen stammt aus Hoyerswerda. Der heute 48-Jährige hat reichlich Erfahrung gesammelt, zuletzt in der 2. Bundesliga beim TV Bittenfeld. Jetzt will er sich einbringen und als Trainer beim LHV Hoyerswerda wirken. " Mich reizt Hoyerswerda, weil die Stadt ein tolles Umfeld hat, mit vielen Zuschauern und prächtiger Stimmung. Dazu kommt noch ein Stück Heimatverbundenheit", erklärt Heiko Burmeister den Amtsantritt. "Die Arbeit mit jungen Menschen hat mir schon immer Spaß gemacht", ergänzt er.

Noch könne der neue Coach nicht alles verarbeiten, was in den vergangenen Wochen auf ihn eingestürmt ist. Ein klares Ziel hat er aber: Er will den Hoyerswerdaer Handball wieder dahin bringen, wo er schon einmal war - noch weiter oben. In zwei ersten Tests konnte er bereits einen Großteil der Mannschaft kennenlernen .

Zu den neuen Akteuren auf der Platte: Schon vor Monaten gab es erste Kontakte, als Viktor Kovacs im Februar für den LHV verpflichtet wurde. Der Spieler sei super aufgenommen worden. Ihm gefällt es in Hoyerswerda. Ihm gefallen die Kameradschaft in der Mannschaft, die tolle Halle und das großartige, begeisterungsfähige Publikum. In seiner Heimat erzählte er davon. Das hat die beiden neuen Spieler offenbar motiviert. Sie folgten ihm in die Zusestadt. Bei einem Probetraining überzeugten sie den Vorstand von ihrem Können.

Trotz des jetzigen Einbaus der jungen ungarischen Spieler wolle der Verein auch weiterhin auf den eigenen Nachwuchs setzen. Nicht umsonst sei der Verein 2012 bundesweit für die gute Nachwuchsarbeit ausgezeichnet worden. "Wir wollen erreichen, dass wir nicht mehr in Seuchen-Situationen kommen, wenn gute Spieler weggehen, Verletzungen dazu kommen und wir mit knapper Not gegen den Abstieg kämpfen", erklärt Vizepräsident Robert Widera.

Dabei soll sich auch die Zusammenarbeit mit dem SC verbessern und auf eine neue Ebene gehoben werden. In der neuen Saison ist geplant, die Jungen und Mädchen bei den F-Junioren gemeinsam trainieren zu lassen. Auch die Frauenmannschaft des SC wird in der BSZ-Halle ihr neues Domizil finden.