Klar, dass vom neu verpflichteten Trainer und einer nur unfertigen Mannschaft auswärts bei den ebenfalls schwach gestarteten Anhaltinern keine Wunder erwartet werden durften. Doch die Chance dazu bestand durchaus. Denn nach 13 Spielminuten führte der LHV mit 7:6 nach Toren von Müller (3), Dutschke, Böhme, Boigk und Peschek. Die Köthener reagierten in der Abwehr und drehten maßgeblich durch den Ungarn Fenyö (4) in 13 Minuten den Spieß zum vorentscheidenden 18:10 um. Dem LHV gelang in dieser Phase überhaupt nichts. Erst in den verbleibenden fünf Restminuten bis zur Halbzeit konnten Peschek und Mogieznicki den Abstand auf 18:13 verkürzen. In der zweiten Halbzeit sahen die rund 300 Zuschauer eine nach Kräften und Toren auf beiden Seiten ausgeglichene und sehr gut und konsequent vom Schiedsrichterpaar Adamski und Behrla geleitete Partie. Allein die Hausherren hatten nur noch in der 50. Minute etwas Sorge um den Heimsieg, als der LHV durch vier Peschek-Treffer in Folge auf 26:23 verkürzen konnte.
Der LHV spielte mit: Mogieznicki (3), Kahl (3), Devantier, Miehle (1), Kaiser, Dutschke (2/2), Peschek (10/5), Böhme (4), Boigk (2), Müller (3), Fischer, Ide