22 interessierte Personen wollten sich informieren und nahmen an einer „Lehrstunde für Menschlichkeit“ teil. Die Stadt- und Ortschaftsräte der SPD, wie auch andere Bürger aus Lauta/Laubusch wollen einer aufkommenden „Verklärung“ der DDR, wie auch den braunen NS-Parolen, eine Antwort nicht schuldig bleiben. Der Besuch des „Karnickelberges“ , eines jener verschwiegenen und unwürdigen Beerdigungsstätten von vielen unschuldigen Strafgefangenen der DDR, machte es den Teilnehmern leicht, ein bleibendes Urteil zu fällen. So etwas darf es nie wieder geben.
Dieser nachdenkenswerte Gedenkstättenbesuch ist all jenen dringlich empfohlen, die Zweifel am deutschen Rechtsstaat haben. Die einer freien politischen Meinungsbildung und der parlamentarischen Demokratie skeptisch gegenüber stehen. Das Letztgenannte mag nicht perfekt sein, aber es betreibt nicht systematisch die Ausgrenzung der Andersdenkenden.