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| 02:53 Uhr

Lay startet auf sicherem Platz in den Wahlkampf

Zur 1. Mai-Feier der Linkspartei traten die Kandidaten Caren Lay (Bundestagwahl) und Ralph Büchner (Oberbürgermeisterwahl) auf die Bühne. Zur Unterhaltung trat die Partyband Coffeeshop auf.
Zur 1. Mai-Feier der Linkspartei traten die Kandidaten Caren Lay (Bundestagwahl) und Ralph Büchner (Oberbürgermeisterwahl) auf die Bühne. Zur Unterhaltung trat die Partyband Coffeeshop auf. FOTO: ang1
Hoyerswerda. Im zweifachen Wahlkampfjahr lässt die Linke in Hoyerswerda die Gelegenheit nicht aus, ihre Kandidaten auf die Bühne zu bringen. Die Bundestagsabgeordnete Caren Lay dürfte mit einem guten Listenplatz ihren Platz im Reichstagsgebäude schon fast wieder sicher haben. ang1

Bei der Landesvertreterversammlung der sächsischen Linken wurde Caren Lay auf Listenlatz fünf gesetzt. Damit wurde die Direktkandidatin im Bautzener Wahlkreis 156 auf einen relativ sicher geltenden Platz gewählt, wie Kreisgeschäftsführer Felix Muster einräumt. Bei der letzten Bundestagswahl 2009 waren insgesamt acht sächsische Kandidaten der Linken in den Bundestag eingezogen.

Am 1. Mai hatte die Partei zum 19. Mal zum politischen Volksfest eingeladen. Neben der Partyband "Coffeeshop" traten Caren Lay und der Oberbürgermeister-Kandidat der Linken, Ralph Büchner, auf. Rund 300 Besucher waren auf den Lausitzer Platz gekommen. Nach einer kurzen Eröffnungsrede des Oberbürgermeisterkandidaten Ralph Büchner trat Caren Lay zum Rednerpult. Ihre Themen: Arbeitsmarktentwicklung und Wirtschaftsentwicklung. Hoyerswerda besitze eine der höchsten Arbeitslosenzahlen, und die Menschen müssten faire Löhne verdienen. Gesetzlicher Mindestlohn und "endlich Rentengerechtigkeit" fordert sie und bescheinigt der Regierung ab und zu "ein Armutszeugnis", wofür es Applaus in einigen Reihen gab.

Im Anschluss stöberten die Besucher bei Trödel- und Bücherständen, ließen sich von der Partyband "Coffeeshop" unterhalten und schlemmten Bier, Kuchen und Bratwurst. Die Kinder beschäftigten sich in der Kinderecke. Am Ende war das politische Volksfest doch mehr Volksfest als Politik.