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| 15:26 Uhr

Stadtrat Lauta
Konzept für Lautaer Gebäude steht

Laubusch: Die leerstehende Schule am Markt - früher Mittelschule - wird bis zum Jahr 2020/21 zur neuen Grundschule umgebaut. Sie ersetzt die aktuelle Laubuscher Grundschule.
Laubusch: Die leerstehende Schule am Markt - früher Mittelschule - wird bis zum Jahr 2020/21 zur neuen Grundschule umgebaut. Sie ersetzt die aktuelle Laubuscher Grundschule. FOTO: LR / Sascha Klein
Lauta. Lautas Stadträte haben sich im Ausschuss über die Zukunft der letzten umstrittenen Objekte entschieden. Im nächsten Stadtrat soll das Konzept beschlossen werden. Von Anja Guhlan

Die Stadt Lauta, die ein großes Gebäudeportfolio mit rund 80 Gebäuden besitzt, möchte sich aus Kostengründen von kommunalen Immobilien trennen. Das verdeutlichte Bürgermeister  Frank Lehmann (parteilos) stets in der Vergangenheit. Nahezu zwei Jahre habe die Ausarbeitung eines Gebäude- und Sportstättenkonzeptes gedauert. Nun im jüngsten Ausschuss der Stadt konnten sich die Räte über die letzten umstrittenen Objekte einig werden, sodass die Endfassung des Konzeptes jetzt steht. Am Montag, 19. November, soll das Konzept in der Stadtratssitzung beschlossen werden.Inhaltlich einigten sich die Räte in vielen Fällen auf eine Veräußerung oder einen Rückbau. Und sie setzten sich Fristen. So soll das „Haus der Jugend“, das als Vereinsgebäude für den KSV 69 und den Jugendclub dient, bis zum Jahr 2021 entweder verkauft oder abgerissen werden. Sollte es zu einem Rückbau kommen, könnte die Fläche als Bauland ausgeschrieben werden.
Auch das Vereinsgebäude der Vogelfreunde in Lauta oder der Bauhof in Laubusch sollen bis zum Jahr 2021 einer Veräußerung zugeführt werden. Sofort verkauft werden könnte der Bauhof in Torno. Da die Bebauung in zweiter Reihe vorherrscht und bisherige Verkäufe scheiterten, hat sich die Mehrheit auch für die Alternative Rückbau entscheiden, die greifen sollte, wenn der Bauhof nicht verkauft werden kann.
Der einstige Festplatz in Laubusch soll zurückgebaut oder mit Ersatzpflanzungen bestückt werden, da sich das Festgeschehen im Ort zum Sportplatz oder zum Kulturhaus hin verlagert hat.
Andere Objekte wie die Halle am Freibad in Laubusch, das derzeitige Grundschulgebäude und die dazugehörige Kleinfeldanlage stehen in Abhängigkeit zum Vorhabenprojekt der Schule am Markt. Sollte die Schule  zum Markt ziehen, kann das derzeitige Schulgebäude verkauft werden. Sollte innerhalb von zwei Jahren ein Verkauf nicht gelingen, möchte man das Objekt rückbauen lassen.
Für die Turnhalle am Bad hat man sich zu einer Instandsetzung und einem mittelfristigen Erhalt bekannt. Für das einstige Freibad soll nach Möglichkeit nach jemandem mit einer alternativen Vermarktung Ausschau gehalten werden. Derzeit führt die Stadtverwaltung wohl Gespräche  zu einer möglichen Aktivierung des einstigen Bades. Konkrete Ideen wurden hierbei jedoch noch nicht laut. Für das Kulturhaus will die Stadt zunächst alle nötigen Brandschutzauflagen realisieren, um dann möglichst einen Betreiber zu finden.

Am Ende stimmten zwölf Räte für die Endfassung des Gebäude- und Sportstättenkonzeptes. Nur ein Rat stimmte gegen das Konzept.
Die Stadtratssitzung am 19. November beginnt um 18 Uhr.