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Lauta will kommunale Objekte los werden

Lauta. Die Stadt, die ein großes Gebäudeportfolio mit rund 80 Objekten besitzt, muss – auch aus Kostengründen – an das Thema ran. Das hat Bürgermeister Frank Lehmann stets in der Vergangenheit verdeutlicht. ang1

In den nicht öffentlichen Sitzungen wurde mit den Räten und der Verwaltung die Erstellung des Gebäude- und Sportstättenkonzeptes vorberaten und diskutiert. In der jüngsten Stadtratssitzung fand nun die zweite öffentliche Vorstellung des Konzeptes statt.

Der große Verlierer unter den Gebäuden ist das "Haus der Begegnung" in Torno. Durch die große Nähe anderer Gebäude, die sich für kommunale Zwecke oder Veranstaltungen eignen, geriet es auf die Abschussliste. Die Stadt möchte das Objekt gern veräußern. Sie will sich auch von dem Lagergebäude am Tornoer Teich trennen, von dem ehemaligen Bauhof in Torno und vom einstigen Feuerwehrdepot in Leippe. Bei allen Objekten könne sich die Stadt auch die Abgabe der Gebäude an Vereine vorstellen. So bekundeten bereits die Freunde der Feuerwehr in Leippe, das frühere Depot im Ort zu erwerben, um darin eventuell ein kleines Museum zu installieren.

In kommunaler Hand sollen laut Gebäude- und Sportstättenkonzept das Kulturhaus in Torno bleiben, die Kindertagesstätte Regenbogen, das Verwaltungsgebäude in Torno, das Feuerwehrdepot in Torno, die ehemalige Schule in Leippe, der Sportplatz in Leippe samt Funktionsgebäude und der Bolzplatz in Torno sowie beide Friedhöfe mit Trauerhalle. Vor allem das Kulturhaus in Torno will die Stadt noch mehr beleben.

In der Stadtratssitzung im August sollen dann die Gebäude und Sportstätten in Laubusch betrachtet und eine Empfehlung soll abgegeben werden. Sollten die Stadträte auch da mit den Empfehlungen der Stadtverwaltung übereinstimmen, soll in der September-Sitzung schließlich der entsprechende Beschluss zum Gebäude- und Sportstättenkonzept gefasst werden.

Zum Thema:
Die Stadt Lauta besitzt viele Immobilien. Alle instand zu halten ist laut Stadtverwaltung finanziell nicht mehr machbar. Laut Bürgermeister Frank Lehmann muss die Stadt für derzeit 80 städtische Gebäude jährlich Zahlungen "von deutlich sechsstelligen Beträgen" aufbringen. Deshalb wolle er im Namen der Stadt ein nachhaltiges Gebäude- und Sportstättenkonzept für die Jahre bis 2025 aufstellen.