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| 17:09 Uhr

Laubusch
Lauta startet mit Planungen für „Gartenstadt 2030“

 Laubusch durch den Verkehrsspiegel: Zu sehen sind die Bäume, die auf dem Marktplatz stehen und die Schule, die bald saniert werden soll.
Laubusch durch den Verkehrsspiegel: Zu sehen sind die Bäume, die auf dem Marktplatz stehen und die Schule, die bald saniert werden soll. FOTO: LR / Sascha Klein
Lauta. Die Stadtverwaltung schließt einen Vertrag mit dem Freistaat und wartet anschließend auf die 415 000 Euro. Von Sascha Klein

Die Stadt Lauta hofft darauf, möglichst zeitnah an das Preisgeld des „Simul+“-Wettbewerbes des Freistaates Sachsen zu kommen. Kürzlich war die Stadt Lauta mit 415 000 Euro aus dem Ideenwettbewerb bedacht worden und will diese Summe jetzt für die Gartenstadt „Erika“ in Laubusch investieren.

Bevor Lauta allerdings auf das Geld zurückgreifen kann, muss die Stadt zunächst einen Vertrag mit dem zuständigen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft schließen. Lautas Bürgermeister Frank Lehmann hat das kürzlich im Stadtrat ganz einfach skizziert: „Lauta unterschreibt, der Staatssekretär unterschreibt – und innerhalb von rund drei Wochen soll die komplette Summe von 415 000 Euro auf unserem Konto sein.“

Wenn das Geld da ist, gehen jedoch erst die Planungen los. Gefunden werden müssen zunächst ein Lenkungsgremium – das über die Gelder bestimmt – und ein Projektleiter, der die kommenden Aufgaben steuert. Das Lenkungsgremium kann aus Stadträten, Ortschaftsräten, Rathaus-Mitarbeitern und berufenen Bürgern bestehen.

Wie Frank Lehmann betont, müssten jetzt Formate gefunden werden, um die richtigen Ideen für die Zukunft der Gartenstadt „Erika“ zu entwickeln. „Dann wird sich ein Puzzleteil zum anderen finden.“ Es gibt drei Projekte, die die Lautaer und Laubuscher verfolgen wollen. Zum einen ist das ein Modellhaus, das Geschichte, Gegenwart und Zukunft an einem Ort in Laubusch abbildet. Dazu kommt ein städtebaulicher Wettbewerb, der aufzeigen soll, wie in einer künftigen Gartenstadt 2030 in Laubusch Lücken geschlossen und neue Wohnformen gefunden werden können. Zum anderen gibt es die Idee eines Kinderkulturhauses in Laubusch. Das könnte die Betreibung des Kulturhauses sichern und Angebote für die gesamte Region liefern. Wie die Initiatoren allerdings zum Ziel kommen, bleibt ihnen überlassen.

Damit im Rathaus schon erste Entscheidungen getroffen werden können, haben die Stadträte dem Bürgermeister Zugriff auf fünf Prozent des Gesamtbudgets – maximal aber 20 000 Euro – bewilligt.