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| 15:56 Uhr

Schluss mit dem Provisorium
Lauta sperrt Straße für Lastwagen

 Seit einigen Tagen ist die Durchfahrt verboten: Lastwagen dürfen nur noch ein kleinen Abschnitt der Grube-Erika-Straße nutzen.
Seit einigen Tagen ist die Durchfahrt verboten: Lastwagen dürfen nur noch ein kleinen Abschnitt der Grube-Erika-Straße nutzen. FOTO: LR / Sascha Klein
Laubusch. Die Grube-Erika-Straße zwischen Laubusch und Lauta ist dicht für Lastwagen. Bürgermeister Lehmann will mit dem Schritt die Infrastruktur der Stadt schützen. Von Sascha Klein

Plötzlich stehen an der Grube-Erika-Straße, der schnellsten Verbindung zwischen Laubusch und Lauta, Verbotsschilder. Lastwagen dürfen dort nicht mehr durchfahren. Dabei ist gerade diese Straße durch das großenteils verwaiste Gewerbegebiet in den vergangenen Jahren die Hauptstrecke für den schweren Verkehr gewesen.

Auf RUNDSCHAU-Nachfrage bestätigt Lautas Bürgermeister Frank Lehmann (parteilos), dass die Stadtverwaltung die Sperrung vor kurzem forciert hat. „Die Grube-Erika-Straße sollte nur vorübergehend für Lkw nutzbar sein“, sagt Lehmann. Diese Zeit dauere jedoch bereits mehr als zehn Jahre. Der Hintergrund: Vor vielen Jahren habe noch der alte Landkreis Kamenz vorgehabt, die Laubuscher Hauptstraße – die nach wie vor Kreisstraße ist – zu sanieren. Die Grube-Erika-Straße sollte nur für eine gewisse Zeit als Ausweichroute dienen. Jedoch ist die Sanierung seit Jahren kein Thema mehr. „Deshalb haben wir beim Landkreis angezeigt, dass wir die Grube-Erika-Straße wieder für Lastwagen sperren wollen“, so Lehmann. „Wir versuchen, unsere kommunale Infrastruktur zu schützen.“

Jetzt müssen Lastwagen-Fahrer wieder weitere Strecken in Kauf nehmen, um von Laubusch nach Lauta zu kommen. Von Laubusch Richtung Lauta sollen Lastwagen die Teichstraße nutzen, aus Richtung Schwarzkollm kommend die Hauptstraße. Diese beiden Straßen unterstehen dem Landkreis.