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| 17:46 Uhr

Lauta
Vorerst keine Diskussionüber soziale Dienste in Lauta

Das alte Kinderwochenheim ist verkauft. Nun muss das DRK mit dem neuen Eigentümer über die Nutzung verhandeln.
Das alte Kinderwochenheim ist verkauft. Nun muss das DRK mit dem neuen Eigentümer über die Nutzung verhandeln. FOTO: Sascha Klein / LR
Lauta. Stadtverwaltung will Verhandlungen abwarten. Von Anja Guhlan

(ang) Das DRK in Lauta sowie ein potenziell neuer Anbieter für die sozialen Dienste wie Tafel und Kleiderkammer werden im ersten Quartal 2018 nicht öffentlich ihre Konzepte vorstellen. Noch im vergangenen Jahr kündigte Lautas Bürgermeister Frank Lehmann (parteilos) an, dass im Streit um das ehemalige Kinderwochenheim sowohl das DRK als auch ein potenziell neuer Anbieter für die sozialen Dienste ihre Konzepte öffentlich in einer Ratssitzung vorstellen. Nun habe sich das Stadtoberhaupt mit der Stadtverwaltung darauf geeinigt, diese Konzeptvorstellung erst einmal auf Eis zu legen.

Der Grund: Das Objekt des ehemaligen Kinderwochenheims an der Friedrich-Engels-Straße wurde inzwischen von der Stadt an das Investorenehepaar Vetter aus Leippe verkauft. Da das Ehepaar das grundsätzliche Einmieten des DRK im Objekt nicht ausschließt und sich derzeit scheinbar mit dem DRK in Verhandlungen befindet, möchte der Bürgermeister „bis auf Weiteres die Konzeptvorstellungen aussetzen“. Laut Bürgermeister Lehmann sollen die Verhandlungen nicht gestört werden. Der zweite potenzielle Anbieter erklärte sich  nach Aussagen des Bürgermeisters damit  einverstanden.