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| 12:11 Uhr

Lautas Zwists um doppelte Straßennamen
Lauta diskutiert weiter über Straßenumbennungen

Lauta. Eine Entscheidung soll im Frühjahr fallen. Von Sascha Klein

Gibt es in Lauta eine große Anzahl an Straßenumbennungen oder nicht? Das sollen die Stadträte noch im Frühjahr dieses Jahres entscheiden. Das betont Lautas Bürgermeister Frank Lehmann (parteilos) nach der Sitzung der AG Straßenumbenennung am Montagabend im Lautaer Lautech. Es gebe eine Tendenz, aber noch keine Entscheidung, so Lehmann auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Über Details will er noch keine Aussagen treffen. In den kommenden Wochen werde das Thema im Stadtrat noch weiter besprochen.

Lehmann hatte die Arbeitsgruppe angeregt, nachdem es auch ein gutes halbes Jahr nach dem Grundsatzbeschluss des Stadtrates Diskussionen um das Thema gibt. Manche Straßennamen sind in Lauta und den Ortsteilen Laubusch und Leippe-Torno doppelt oder dreifach vergeben. Um Sicherheit sowohl für Rettungskräfte als auch für Postdienstleister zu schaffen, hatte der Stadtrat im Juni 2018 für eine Umbenennung von bis zu 22 Straßen gestimmt. Daraufhin hatte es Protest seitens Anwohnern und Gewerbetreibenden gegeben, die Kosten von teils mehreren Tausend Euro auf sich zukommen sehen – aber nur überschaubaren Nutzen.

Die Stadtverwaltung hatte unter anderem zu einer Bürgerveranstaltung eingeladen und die Bürger bereits aufgefordert, Vorschläge für neue Straßennamen zu machen.