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Lausitzhalle richtet Stadtfest allein aus

Hoyerswerda. Im Großen und Ganzen wird die Lausitzhalle die Jubiläumsauflage des Stadtfestes in diesem Jahr allein organisieren. Das erklärte Geschäftsführer Dirk Rolka. sob

Zuvor war das Unternehmen auf die Suche nach einem Partner gegangen, der die Organisation und Durchführung übernimmt. Sieben seriöse Angebote hätten der Lausitzhalle vorgelegen, wie der Lausitzhallen-Chef weiter erklärt. Es sei jedoch zu keiner Einigung gekommen. Nur eine regionale Agentur aus dem Senftenberger Raum werde hinzugezogen, die bei der Betreuung der Händler und Logistik unterstützt. Auch wird beim Stadtfest weiter auf den Schaustellerverband Brandenburg gesetzt.

Keines der eingereichten Konzepte habe letztlich gänzlich überzeugt. "Bei Nachgesprächen sind meist inhaltliche Lücken offengeblieben", wie Rolka sagt. Deshalb konnten nicht alle Unsicherheiten aus betriebswirtschaftlicher Sicht ausgeräumt werden. Diese seien aber für die Lausitzhalle maßgebend. Dennoch hätte die Lausitzhalle mit der Ausschreibung gezeigt, dass sie für alle Wege offen sei und auch überregionale Aufmerksamkeit erreicht.

Deshalb will das Unternehmen im nächsten Jahr erneut auf die Suche nach einem langfristigen Organisator gehen. Der Bewerbungszeitraum soll dabei jedoch verlängert werden. Mit den Vorplanungen für 2016 habe die Lausitzhalle ebenfalls begonnen. Mit diesen sei man dank der zahlreichen guten Ideen weiter als in den vergangenen Jahren, so Rolka.

Zur Jubiläumsauflage sollen der Schaustellerbereich und das Festgelände durch ein einheitliches Pfandsystem noch stärker zusammengeführt werden. "Dies war einer der Kritikpunkte, den ich sehr ernst genommen habe", so der Lausitzhallen-Chef. Neben einem Themen-Freitag wird es aller Voraussicht nach eine Laser-Show geben, außerdem soll ein Helene-Fischer-Double auftreten.

Wer beim Stadtfest vom 11. bis 13. September mit einem Programmpunkt mitwirken möchte, kann sich weiter bei der Lausitzhalle bewerben. Gesucht werden Bands, Solisten und Tanzgruppen. Darüber hinaus können sich auch Vereine melden, die sich beteiligen wollen. Bisher sei die Resonanz jedoch ernüchternd, so Dirk Rolka.