(skl) Die AKW Caminauer Kaolinwerk GmbH hat einen wichtigen Schritt in Richtung Erweiterung der Kaolin-Abbauflächen in der Region gemacht. Die Landesdirektion Sachsen hat das Raumordnungsverfahren für das Vorhaben „Erweiterung Kaolintagebau Caminau, Abschnitt 1“ abgeschlossen. Wie die Landesdirektion mitteilt, verfüge das Unternehmen nun über eine Bewertung der Raumverträglichkeit ihres Projektes.

Die Caminauer Kaolinwerke planen laut Landesdirektion, den bestehenden Tagebau um 20 Hektar, verteilt auf drei Teilflächen, zu erweitern. So soll weiterhin hochwertiges Kaolin für die Papier- und Porzellanherstellung gewonnen werden.

Mit der raumordnerischen Beurteilung habe die Landesdirektion eine Vorarbeit für die weitere Planung geleistet. Die Genehmigung für einen zukünftigen Kaolinabbau sei aber noch nicht erteilt. Über diese entscheidet das Sächsische Oberbergamt in Freiberg.

Die Kaolinlagerstätte bei Caminau hat laut Landesdirektion eine besonders große Bedeutung. Kaolin ist ein eher selten vorkommender Rohstoff. Bei Caminau liegt er in einer sehr hohen Qualität vor. Überdies sichere die Kaolin-Gewinnung die wirtschaftliche Basis des Abbauunternehmens.