Das Abenteuer New York hat für die Mitglieder des Großen Chors Hoyerswerda begonnen. Die Sängerinnen und Sänger werden am 20. Januar in der weltberühmten Carnegie Hall auftreten. Die RUNDSCHAU hält Leser und Internet-User auf dem Laufenden, wie es unserem Chor über dem großen Teich geht.

Acht Stunden Flug bis nach New York

Was jetzt zunächst wichtig gewesen ist: in Amerika einzutreffen. Die ersten Mitglieder der Reisegruppe sind wohlbehalten angekommen, schreibt Chormitglied Anke Herrmann. Dabei haben die Frauen und Männer einen wahren Reise-Marathon hingelegt. Am 14. Januar um sechs Uhr ist es per Bus aus Hoyerswerda Richtung Berlin-Tegel losgegangen. Glücklicherweise hat es auf dem Weg in die Hauptstadt keine Verspätungen gegeben. Das heißt: Um 11.50 Uhr sind Sängerinnen, Sänger und Angehörige erst Richtung Amsterdam abgehoben. Von Amsterdam ging es weiter nach New York – acht Stunden Flug.

Um 16.30 Uhr Ortszeit (10.30 Uhr deutscher Zeit) ist die Reisegruppe schließlich an der US-Ostküste angekommen. Was den Lausitzern entgegenkommt: Durch die Zeitverschiebung sind sie dem Tag entgegen geflogen.

Wie Anke Herrmann weiter schreibt, hat schließlich noch eine 45-minütige Busfahrt zum Hotel angestanden. Dann konnte der erste Teil der Hoyerswerdaer Reisegruppe erstmals im Hotel ausruhen. „Alle waren froh und glücklich, aber auch erschöpft“, schreibt Anke Herrmann. Kein Wunder: Insgesamt hatten alle 17 Stunden Reisezeit in den Knochen.

Großer Auftritt in New York am 20. Januar

Allerdings: Ganz erschöpft ist niemand gewesen. „Dennoch konnte es sich keiner nehmen lassen, Manhattan am Abend noch zu erkunden“, so Anke Herrmann.

Am 17. Januar kommt der zweite Teil der Lausitzer Reisegruppe in New York an. Am 18. und 19. Januar stehen Proben auf dem Plan. Am 20. Januar ist der Große Chor Hoyerswerda schließlich Teil eines großen Auftritts: Gemeinsam mit rund 250 anderen Chormitgliedern aus aller Welt werden sie „Die Friedensmesse“ (The Armed Man – A Mass for Peace) des walisischen Komponisten Karl Jenkins aufführen.