Die Auswirkungen der Corona-Krise haben auch die Planungen des Lautaer Projekts „Lausitzer Gartenstadt 2030“ durchkreuzt. Im April sollten Studenten der Universität Kaiserslautern zu einem „Sommersemester“ für kurze Zeit nach Laubusch kommen, um Ideen für die Zukunft der Gartenstadt Erika zu entwickeln. Weil auch in Rheinland-Pfalz der Beginn des Sommersemesters auf unbestimmte Zeit verschoben ist, hat sich der Besuch der Architektur-Studenten zunächst erledigt. Das haben Projektmanager Mathias Priebe kürzlich per Skype-Konferenz mit Lautas Bürgermeister Frank Lehmann und dem Kaiserslauterer Professor Holger Schmidt besprochen.

Hoyerswerda

Neue Modelle für den Neu- oder Umbau der Gartenstadt

Doch: Aufgeschoben scheint nicht aufgehoben: „Wir haben besprochen und herausgefunden, dass wir unsere Projektziele auch dann noch erreichen, wenn wir anstatt April erst im Juni, notfalls sogar im Juli beginnen“, betont Priebe. Für Laubusch wäre der Besuch der Pfälzer Studenten ein wichtiger Baustein: Sie sollen Modelle entwickeln, in welcher Form Neu- und Umbau möglich ist – ohne die Gartenstadt-Struktur zu zerschlagen. Dies ist der Hauptteil der Aufgaben des Projekts „Lausitzer Gartenstadt 2030“.

Neben dem Studenten-Projekt planen die Projekt-Verantwortlichen ein besonderes Kinderfest im Oktober im Kulturhaus Laubusch. Näheres ist dazu noch nicht bekannt.

Kürzlich hatte Projektleiter Mathias Priebe wegen der Corona-Krise auch die Einweihung des neuen „Bürgerbüro Erika“ im Kulturhaus Laubusch absagen müssen.

Die Stadt Lauta hatte im Jahr 2019 über den „simul+Wettbewerb“ des damaligen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft ein Preisgeld in Höhe von 415 000 Euro erhalten, um Planungen für die Revitalisierung der Gartenstadt Erika in Laubusch anzustoßen. Ein Teil des Geldes ist in die Arbeiten für den Brandschutz im Kulturhaus geflossen.