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Laubuscher Heimatverein feiert 20-jähriges Bestehen

Der Vorsitzende des Laubuscher Heimatvereins, Manfred Koch, vor den neuen Ausstellungstafeln, die die Geschichte des Vereins dokumentieren.
Der Vorsitzende des Laubuscher Heimatvereins, Manfred Koch, vor den neuen Ausstellungstafeln, die die Geschichte des Vereins dokumentieren. FOTO: Anja Guhlan/ang1
Laubusch. Eine Ausstellung dokumentiert die Geschichte des Vereins. Am Samstag gibt es eine festliche Runde zum Jubiläum für Mitglieder und geladene Gäste. ang1

Mit seinen 108 Mitgliedern ist der Heimatverein Laubusch längst eine feste Größe im Leben des Ortes geworden.

Am 29. Mai 1997 wurde er gegründet. "Aus der Chronistenarbeit des Ortes heraus ist eigentlich die Idee eines Heimatvereins entstanden", erinnert sich Manfred Koch, der im Jahr 1995 begonnen hatte die Aufgaben eines Ortschronisten zu übernehmen. "Nach zwei Jahren Chronikarbeit ist schon eine ganze Menge Material zusammen gekommen und auch mehr Menschen interessierten sich für den Heimatort." So fiel es letztendlich nicht schwer, einen Heimatverein zu gründen. Dieser startete gleich mit 26 Mitgliedern. Vorsitzender über die ganzen Jahre hinweg ist Manfred Koch.

Was im Jahr 2006 mit einem Traditionszimmer begann, hat sich bis zum Jahr 2012 zu einem Heimatmuseum mit mehreren Räumen im Kulturhaus entwickelt. Viele Dokumente, altes Kartenmaterial oder Exponate aus der Laubuscher Vergangenheit sind dort zu finden. Zum Jubiläum wurde die Ausstellung um einige Tafeln erweitert und zeigt auch die Geschichte des Vereins. Sie gibt mit Fotos Einblicke in das Angebot des Vereins, der regelmäßig Exkursionen und Tagesfahrten anbietet.

"Der Heimatverein dient der Heimatpflege", erklärt Manfred Koch. So erforschen die Mitglieder die wechselvolle Geschichte des Ortes, richten und pflegen Gedenkanlagen und pflegen Kontakte zu derzeitigen aber auch auswärtigen ehemaligen Bürgern. Im Jahr 2008 wurde auch der bis dahin eigenständige Mal- und Zeichenzirkel mit in den Verein aufgenommen, in dem sich zurzeit ein Dutzend Kinder und Jugendliche im Malen üben.

Der größte Wunsch der Vereinsmitglieder ist eng mit ihrer größten Sorge verbunden: der Nachwuchs. "Er fehlt enorm. Es gibt keine Jüngeren, die im Verein aktiv sind und schon gar nicht die Vorstandsarbeit übernehmen würden", berichtet der Vorsitzende. Der Altersdurchschnitt liege bei etwa 70 Jahren. Nachwuchs ist derzeit nicht in Sicht. "Sollte sich keiner finden, wissen wir nicht, ob es mit dem Heimatverein irgendwann weitergeht", sagt Manfred Koch.

Nun soll aber erst einmal groß gefeiert werden. Der Heimatverein hat seine Mitglieder und Gäste wie den Bürgermeister oder den Ortschaftsrat für Samstag zur großen Jubiläumsfeier ins Kulturhaus eingeladen.