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Kühnicht
Lampionumzug und Fettbemmchen zum Adventsmarkt

Das Adventsfeuer Kühnicht wärmte die Besucher des Adventsmarktes. Gern erinnerten sich die Besucher an die spartanischen Anfänge des Marktes vor zehn Jahren zurück.
Das Adventsfeuer Kühnicht wärmte die Besucher des Adventsmarktes. Gern erinnerten sich die Besucher an die spartanischen Anfänge des Marktes vor zehn Jahren zurück. FOTO: Katrin Demczenko
Hoyerswerda. Der Ortsverein Kühnicht organisierte die jährliche Abschlussveranstaltung auf dem Dorfplatz. Von Katrin Demczenko

Das Adventsfeuer auf dem Kühnichter Dorfplatz ist jährlich die Abschlussveranstaltung, die der hiesige Ortsverein für seine Bürger organisiert. Die Berufsfeuerwehr Hoyerswerda überwachte am ersten Adventswochenende das Abbrennen der Holzscheite in der Feuerschale, und die Blechbläser-Band Kummelbrass unterhielt die Gäste mit Livemusik.

Viele Kühnichter Bewohner aus dem alten Dorf und der Eigenheimsiedlung waren gekommen, um von der Hoyerswerdaer Band Weihnachtslieder und verswingte alte Schlager zu hören. In Verkaufsbuden boten die fleißigen Mitgliedern des Ortsvereins selbstgemachten Glühwein, Fettbemmchen oder Plinse an. Einige von ihnen hatten schon seit Samstag Vormittag Regenbogenforellen geräuchert. Die von den Vereinsmitgliedern gesponserten Holzscheite für das Adventsfeuer verbreitete am Dorfplatz Helligkeit und Wärme. Die Kinder warteten, um mit den Musikern und einigen Feuerwehrleuten einen Lampionumzug zu bilden. „Ziel dieser Aktion ist, den Weihnachtsmann vom Waldrand abzuholen, der in seinem großen Sack kleine Überraschungen bereithält“, sagte das Ortsvereinsmitglied Margot Kobalz.

Rosa Pink zeigte ihren Enkeln Max und Marie, die aus dem mittelsächsischen Wechselburg zu Besuch waren, den Kühnichter Adventsmarkt. Ihre Oma hatte für sie ganz individuell Stockbrotteig vorbereitet, den die Geschwister über der Feuerschale rösteten.

Der Adventsmarkt vor zehn Jahren beinhaltete nur das Adventsfeuer, selbstgegrillte Bratwürste und Glühwein. Ebenfalls 2008 wurde das Dorffest mit Traktoren- und Oldtimertreffen erstmals organisiert und diesen Aktivitäten war schon in den 1990er Jahren eine Vereinbarung zur Nutzung des Dorfplatzes mit der Stadt Hoyerswerda vorausgegangen. „Er wird nicht bebaut und dient allen Ortsteilbewohnern als Treffpunkt für zwanglose Zusammenkünfte und Feste“, so Margot Kobalz.