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Lärmschutzwand an Lautaer Bahn fertig

Lauta.. Die Arbeiten an der Lautaer Lärmschutzwand sind abgeschlossen. Darüber hat Bürgermeister Hellfried Ruhland während der Sitzung des technischen Ausschusses am Montag informiert. Lediglich die Gestaltung der Grünanlagen müsste noch vollendet werden.

Das soll in den kommenden Wochen geschehen.
Rund 930 000 Euro hat sich die Bahn nach eigenen Angaben das Vorhaben kosten lassen. Eine Wand entlang der Bahnstrecke Horka - Roßlau wurde auf einer Länge von 948 Metern südlich der Bahngleise entlang der Eisenbahnstraße zwischen den Bahnübergängen Karl-Liebknecht-Straße und Oststraße gebaut. Die nördliche zweite Wand soll nun auf 945 Metern die Anwohner entlang der Puschkinallee schützen. Durch den Bau der beiden Schallschutzwände werden laut Bahn die Bewohner von weit mehr als 170 direkt betroffenen Wohnungen erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge geschützt.
Ob dieser Effekt nun auch tatsächlich eintritt, sollen Untersuchungen zeigen, so der Wunsch der Lautaer Stadträte. So regte Arno Braun am Montagabend an, mit der Bahn AG noch einmal Kontakt aufzunehmen, um sich auf eine zweite Lärmpegelmessung zu verständigen. „Dann wissen wir, ob der Bau auch etwas gebracht hat.“ Die Verwaltung will laut Hellfried Ruhland diesen Vorschlag aufgreifen.
Verschwunden ist mit der Errichtung der Lärmschutzwände auch das Wartehäuschen in diesem Bereich. Allerdings werden die Lautaer Bahnreisenden nicht für alle Ewigkeit darauf verzichten müssen, sicherte der Bürgermeister zu. So sei ihm zugesagt worden, dass ein neuer Unterstand errichtet werde. Dieser soll ähnlich wie die neuen Buswartehäuschen in der Stadt gestaltet werden. (sh)