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Lärmschutz spielt wesentliche Rolle bei Planung am Geierswalder See

Geierswalde. Der Bebauungsplan für das Servicegelände am Geierswalder See geht ins Finale. Der Elsterheider Gemeinderat hat dem dritten Entwurf zugestimmt, in den Änderungen eingearbeitet wurden. trt1

Dazu gehört der Schallschutz zwischen geplanter Mehrzweckanlage und Wohngebiet. Die Planer empfehlen einen drei bis fünf Meter hohen bepflanzten Wall, der als Rodelberg genutzt werden könnte. Das Wohngebiet könnte durch eine Schallschutzwand geschützt werden. Eine rechtliche Pflicht dafür gebe es nicht.

Die schlimmst anzunehmende Prognose - 700 Personen am Strand, weitere 400 auf dem Campingplatz, Anlegen eines Schiffes mit 50 Passagieren, von denen 25 laut sprechen - brächte demnach keine Überschreitung der gesetzlichen Grenzwerte. Lediglich die Multifunktionsfläche, die vor allem dem Sport diene, sei lärmtechnisch problematisch. Daher dürften dort nur an zehn Tagen im Jahr größere Veranstaltungen stattfinden.

Die Anwohner hatten Bedenken wegen der zu erwartenden Geräuschkulisse geäußert.

Der Geierswalder Abgeordnete René Hänchen vermisste im Bebauungsplan eine optimierte Verkehrsführung, die die Enge zwischen motorisiertem und unmotorisiertem Verkehr auflöse. Die Planerin verwies auf verbreiterte Verkehrsflächen, auf denen für Pkw ohnehin Schrittgeschwindigkeit gelte.