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| 12:26 Uhr

Veranstaltungshinweis
Kunstperformance in der Gedenkstätte

Bautzen. Gäste erleben am Samstag der Uraufführung von „Das Leid der Welt in Bautzen.

Am Sonnabend, 4. Mai, findet um 19.30 Uhr in der Gedenkstätte Bautzen die Performance „Das Leid der Welt“ im Rahmen des Kunstprojektes „Licht bewegt“ statt. Der Eintritt ist frei, teilt die Stiftung Sächsische Gedenkstätten mit.

Im Hauptzellentrakt der ehemaligen Stasi-Sonderhaftanstalt Bautzen II führen die Künstler Ludger Hinse und Hans Narva die Performance „Das Leid der Welt“ durch. Inmitten der aktuell in der Gedenkstätte Bautzen präsentierten Kunstwerke und Figuren Ludger Hinses trägt der Künstler eigene und fremde Texte zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft vor. Hans Narva begleitet die Rezitationen musikalisch und sorgt für Klangbilder zum Thema.
Ludger Hinse hat mittlerweile über 230 Einzelausstellungen weltweit durchgeführt. Über 40 seiner Arbeiten hängen dauerhaft an verschiedenen öffentlichen Orten in ganz Europa.
Hans Narva ist Musiker, Komponist und Sänger aus Berlin. Seinen bürgerlichen Namen Torsten Müller-Fornah verwendete der Musiker am Beginn seiner aktiven Zeit bewusst nicht, um die staatlichen Behörden der DDR und die Staatssicherheit auszutricksen. Der Musiker setzte sich bereits im Rahmen des Sechsstädtebundfestivals „Kommen und Gehen“ künstlerisch mit der Geschichte der Sonderhaftanstalt auseinander. Im vergangenen Jahr führte er mit einem Künstlerkollektiv ein Werk mit dem Thema „Widerstand und Persönlichkeit“ auf, heißt es weiter in der entsprechenden Pressemitteilung.

Das Kunstprojekt „Licht bewegt“ wird von der katholischen Dompfarrei St. Petri mit der evangelischen Kirchgemeinde St. Petri in Bautzen präsentiert. Die Gedenkstätte Bautzen ist einer von 13 Orten in Bautzen, an dem „Licht bewegt“ gezeigt wird.

www.gedenkstaette-bautzen.de