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| 13:23 Uhr

Hoyerswerda
Kulturbund stellt Kalender beim Hausfest vor

Elvira Lätsch (l.) und Paula Strobel zeigen den neuen Kalender des Kulturbundes Hoyerswerda.
Elvira Lätsch (l.) und Paula Strobel zeigen den neuen Kalender des Kulturbundes Hoyerswerda. FOTO: Katrin Demczenko
Hoyerswerda. Am Montag gibt es für Geschichtsinteressierte in der Langen Straße von 10 bis 18 Uhr viel zu entdecken. Von Katrin Demczenko

Im Kulturbund Hoyerswerda in der Langen Straße 1 können Interessenten jetzt einen großen Kalender für 2019 mit historischen Stadtansichten vorbestellen, sagt Vereinsmitglied Elvira Lätsch. Die Bilder in schwarz-weiß illustrieren seit der ersten Ausgabe 2017 die Geschichte und Entwicklung der Stadt in den vergangenen fast hundert Jahren. Im Kalender für 2019 sind die Kirchstraße vor dem Krieg und erste Neubauten an der Schulstraße aus den späten 1950ern als Fotomotive zu sehen.

Bilder und Fotos für alle Kalender stammen vom Stadtmuseum Hoyerswerda, von Familie Andreas Noack, vom Vorstandsmitglied des Kulturbundes und ehemaligen Denkmalpfleger Peter Biernath und aus anderen Quellen. Die genannten Personen und Elvira Lätsch gestalten die Bildkalender. Elke Roschmann, die bis Frühjahr 2018 wissenschaftliche Leiterin des Stadtmuseums war, hat ihr Wissen 2017 mit eingebracht, bei der Vorbereitung des ersten Exemplars 2016 war ein Vertreter der Kalendermanufaktur Verden dabei, so Elvira Lätsch.

Der Kalender wird, wie die neue, 2018 vom Kulturbund erarbeitete Broschüre „Hoyerswerda Altstadt Ansichten und Kunst“, auf dem Hausfest am Montag, 20. August, vorgestellt, sagt das Kulturbund-Vorstandsmitglied Paula Strobel. Sie und ihr Team organisieren die Veranstaltung unter dem Titel „Neues Leben in alten Gemäuern der historischen Handwerkergasse“. Sie beginnt um 10 Uhr, und die Reichsfürstin Ursula Katharina von Teschen alias Cornelia Schnippa wird Gästen von ihrer Herrschaft im Hoyerswerda des 18. Jahrhunderts erzählen. Ehemalige Bewohner der historischen Schuhmacherwerkstatt in der Langen Straße 1 berichten von ihrem Leben in dem Haus in den 1960er-Jahren. Heidi Eckstein aus Tätzschwitz hat auch einmal in Hoyerswerda gewohnt und spielt auf dem Hausfest die Drehorgel.

Vom 3. bis 28. September gestaltet der Kulturbund anlässlich des 750-jährigen Jubiläums von Hoyerswerda eine Ausstellung seiner vielen Bildtafeln im Lichthof des Rathauses. Sie werden den Aufbau von Hoyerswerda-Neustadt in den 1960er bis 1980er-Jahren zeigen und die damals gleichzeitige Gestaltung des öffentlichen Raums mit Kunstwerken. Vorrangig entstanden diese bei den Internationalen Bildhauersymposien zwischen 1975 und 1989.