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Hoyerswerda
Lieder-„Hoyschrecke“ schwärmt zum 21. Mal aus

Hoyerswerda. Am Wochenende steigt der Songpoeten-Wettbewerb in der Kulturfabrik Hoyerswerda.

(cw) Nach dem großen Jubiläum im vorigen Jahr mit vielen Extras findet nun am kommenden Wochenende die 21. Auflage des Liederfestes „Hoyschrecke“ wieder im gewohnten Programm­umfang in der Kulturfabrik Hoyerswerda statt. Für den neuen Wettbewerb hatten sich diesmal 29 Liedermacher und Liedgruppen aus ganz Deutschland beworben. Von einer Vor-Jury wurden sieben Teilnehmer zum Wettbewerb ermittelt, teilt Organisator Reinhard Ständer mit.

Das Liederfest beginnt am Freitag, 24. November, um 20 Uhr zunächst mit einer offenen Bühne. Dafür sind 13 Beiträge angemeldet, darunter Bekannte wie Claudia Woloszyn, Samuel Beck oder Die Lohnsklaven. Über eine Publikumswertung wird von diesen Songpoeten ein Publikumsliebling ermittelt, der als achter Teilnehmer für den Wettbewerb am Sonnabend qualifiziert ist.

Am Samstag, 25. November, steht zunächst ab 11 Uhr ein Workshop auf dem Programm. Unter Leitung von Paul Bartsch heißt es „Ich singe, weil ich ein Lied hab – aber wie?“ Es geht darum, wie man Themen findet, Texte baut, wie sich Melodien einstellen und aus all dem Titel wachsen. Daran können alle interessierten Musiker gern kostenlos teilnehmen.
Ab 15 Uhr stellen sich dann Paul Bartsch & Band aus Halle im Café-Konzert vor - mit Liedern über Menschen, Krieg, Hass und Flucht.

Das Wettbewerbskonzert als Höhepunkt des Liederfestes beginnt Samstag um 20 Uhr im Saal der Kulturfabrik. Es stellen sich vor: Duo Jante (Leipzig), Lari & die Pausenmusik (Berlin), Gruppe Laute Welt (Weimar), Peggy Luck (Leipzig), Steinlandpiraten (Berlin), Florian Wagner (Krailing/Bayern) und Andreas Zöllner (Dresden), dazu der Sieger der offenen Bühne vom Freitag. Ermittelt wird erneut ein Publikumsliebling und ein Jurypreis, die wie gewohnt mit zwei metallenen „Hoyschrecken“, gefertigt vom Hoy­erswerdaer Künstler Helge Niegel, prämiert werden.

Am Sonntag schließt sich im öffentlichen Programm um 15.30 Uhr noch ein Kinderliederprogramm mit „Leichtfuß und Liederliesel“ an. Außerdem gibt es am Freitag ab 16 Uhr und am Samstag ganztägig eine sehenswerte Sonderausstellung „Enkel und anderes Folk – Umbrüche in den 70ern“ über die DDR-Lied­szene zu sehen.