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| 14:09 Uhr

Florale Geschenke aus Hoyerswerda für Musikfesttage
Blumenstrauß für Paul McCartney

 Lasst Blumen sprechen! Das ist ja etwas, das jemandem wie dem Blumenhaus-Inhaber Hartmut Dömmel natürlich ein echtes Anliegen ist.
Lasst Blumen sprechen! Das ist ja etwas, das jemandem wie dem Blumenhaus-Inhaber Hartmut Dömmel natürlich ein echtes Anliegen ist. FOTO: Rainer Könen
Hoyerswerda. Hoyerswerdaer Blumenhaus ist bei Musikfesttagen für die floralen Geschenke zuständig. Von Rainer Könen

Man kennt das, hat es schon oft gesehen. Am Ende seines Konzertes verbeugt sich der Künstler vor dem Publikum, ein, zwei Mal, oft auch häufiger, man sonnt sich im Beifall. Dann ist die Zeit für eine junge Dame gekommen, die, meist verlegen und schüchtern, auf die Bühne huscht, um dem beifallumrauschten Künstler einen Blumenstrauß zu überreichen.

So wird das auch wieder bei den diesjährigen 54. Musikfesttagen in Hoyerswerda ablaufen. Für florale Geschenke und blumige Deko bei dieser Veranstaltung sorgt seit etlichen Jahren das hiesige Blumenhaus Dömmel. Wie viele Sträuße benötigt werden, erfährt Inhaber Hartmut Dömmel vor Beginn der Musikfesttage. Ebenso, wie die Bühnendeko konzipiert werden soll. Fürs Binden der Sträuße, für die Gestaltung der Blumengestecke sind Dömmels Floristinnen, Kerstin Vorwerg und Kathrin Machatzke, zuständig.

2008 hatte Hartmut Dömmel das Geschäft seines Vaters Siegfried übernommen. Da war natürlich klar gewesen, dass auch Sohn Hartmut einen Beitrag zum Gelingen der Musikfesttage leisten wird. Wie soll eigentlich ein für die Künstler gedachter Blumenstrauß aussehen? „Nicht zu groß, nicht zu klein, vor allem soll er wärmende Farben haben“, beschreibt es der 56-jährige Hoyerswerdaer. Mit anderen Worten: keine floralen Extravaganzen. Oder doch? Kurzes Überlegen. Nun ja, bei den ganz bekannten Künstlern könne und solle der Blumenstrauß schon größer ausfallen. Dömmels Blumensträuße sind mit den gängigen Sorten bestückt. Also mit Gerbera, Rosen, Nelken und der Japanrose.

In Sachen Bühnendeko gebe es zumeist feste Vorgaben vom Veranstalter, so Hartmut Dömmel weiter. Das seien Gestecke, die von den Farben Rot und Grün dominiert werden. Blumengestecke, die lange halten müssen. Dömmel: „Für die Dauer der Musikfesttage.“

Wenn er Zeit hat, schaut er sich gelegentlich auch mal ein Konzert bei den  Musikfesttagen an. Und wenn er am Ende den Künstler sieht, wie der der Blumenmaid huldvoll die Hand entgegenhält und dabei vielleicht noch die Nase ins Bukett hält, um angenehmsten Duft durch extrem auffällige Mimik zu demonstrieren, dann weiß Dömmel aus Erfahrung, dass die Herren der Schöpfung die Blumensträuße in der Regel nach dem Auftritt weiterreichen. An ihre Frauen, an Freunde, an Bekannte. Was ihn jedoch keineswegs wundert. Männer und Blumen, das ist nun mal keine intensive Beziehung. So wissen viele Künstler oft nicht mal den Unterschied zwischen Freesien und Hortensien, zwischen Lilien und Italienischen Ochsenzungen. „Frauen haben zu Blumen grundsätzlich ein weitaus innigeres Verhältnis“, findet Hartmut Dömmel, der von den blumigen Kreationen seiner beiden Mitarbeiterinnen jedes Mal begeistert ist. „Wie die die floralen Vorgaben der Kunden umsetzen“, das, so Dömmel, gefalle ihm sehr.

Bevor man das im Treff-8-Center gelegene Blumenhaus verlässt, noch eine weitere Frage an den Inhaber: Gibt es einen Künstler, den er besonders schätzt, dem er gerne mal einen richtig tollen, einen ganz besonderen Blumenstrauß schenken möchte? Kurzes Nachdenken. Ja, gebe es. Er sei ein Fan der Beatles. Und wenn er könnte, würde er Ex-Beatle Paul McCartney einen Strauß binden, der all das habe, was die Welt der Blumen zu bieten habe. Dabei lacht er verschmitzt.

Dürfte McCartney bestimmt gefallen. Aber ob der mal nach Hoyerswerda kommen wird, womöglich zu den Musikfesttagen? So wird es weiter ein Traum von Hartmut Dömmel bleiben. Einer, der bei den alljährlich stattfindenden Musikfesttagen hin und wieder kurz auflebt.

 Lasst Blumen sprechen! Das ist ja etwas, was jemandem wie dem Blumenhaus-Inhaber Hartmut Dömmel natürlich ein echtes Anliegen ist.
Lasst Blumen sprechen! Das ist ja etwas, was jemandem wie dem Blumenhaus-Inhaber Hartmut Dömmel natürlich ein echtes Anliegen ist. FOTO: Rainer Könen