Das neue Kammermusikfestival Oberlausitz wird wegen der Corona-Krise in den September verschoben. Jetzt sollen die geplanten Konzerte an sechs Spielstätten zwischen dem 16. und 19. September stattfinden. Eigentlich war die neue Konzertreihe für Mitte April 2020 geplant. Laut Festivalintendant Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld stand eine komplette Absage nie im Raum: „Umso größer allerdings ist unsere Motivation, nach hoffentlich überstandener Covid-19-Pandemie einen musikalischen Impuls zu setzen“, so Lippe-Weißenfeld.

Konzerte beim Kammermusikfestival sind generell kostenlos

Das neue Festival verfolgt einen speziellen Ansatz: Die Aufführungen sind generell kostenlos. Die Veranstalter bitten allerdings um Spenden. „Das Kammermusikfest Oberlausitz hat sich zum Ziel gesetzt, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern, Gemeinschaft zu stiften und Brücken zu bauen“, so der Festivalintendant. Geplant sind sechs Konzerte an sechs Standorten, unter anderem in den Schlössern Milkel, Gröditz und Kuppritz. Ein Spielort ist zudem das Barockschloss Oberlichtenau. Spielstätten im Norden des Landkreises gibt es nicht.

Künstlerische Leiter des Kammermusikfestes sind Cellist Ramón Jaffé und seine Tochter, die Harfinistin Serafina Jaffé. Ramón Jaffé ist seit vielen Jahren Dozent an der Musikhochschule in Dresden. Er stammt aus Riga und ist in Israel aufgewachsen. Jaffé leitet, neben anderen Aktivitäten, bereits seit 26  Jahren das von ihm gegründete Kammermusikfest Hopfgarten in Tirol.

Mehr zum Kammermusikfest:

www.kammermusikfest-oberlausitz.de