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| 11:23 Uhr

Hoyerswerda
Kühnicht verwandelt sich in Mittelalter-Ortschaft

Christine Reppe und Reinhard Wenzel am Dorfplatz, wo das große Jubiläum im Juni zelebriert werden soll.
Christine Reppe und Reinhard Wenzel am Dorfplatz, wo das große Jubiläum im Juni zelebriert werden soll. FOTO: Katrin Demczenko
Hoyerswerda. Stadtteil bereitet sich auf das 450. Jubiläum vor.

Eine Chronik zur Kühnichter Geschichte ist längst verfasst. Mit viel Herzblut haben sich einige Bewohner des Hoyerswerdaer Ortsteils in ihrer Freizeit damit befasst. Nun geben sie ihre volle Kraft in die im Juni anstehende 450-Jahr-Feier. Eine der eifrigen Organisatoren ist Christine Reppe. Das Ortsvereinsmitglied erzählt stolz, dass der Verkaufserlös der Ortschronik, das Zampergeld 2018 und Sponsorengelder der LEAG bisher in das Jubiläumsvorhaben eingeflossen sind. Auch Reinhard Wenzel gehört zum zehnköpfigen Vorbereitungsteam des Jubiläumsfestes, das vom 15. bis 18. Juni am Dorfplatz stattfindet. Dieser soll bis dahin teilweise noch gepflastert werden.

Das geplante Programm kann sich sehen lassen: Die Gruppe Budissiner Marktgesinde soll spätmittelalterliches Leben nachstellen, wie es in Kühnicht im 16. Jahrhundert stattgefunden haben könnte. Feuerschlucker, Straßentheater, eine Greifvogelschau oder die Vorführung alten Handwerks wie Spinnen und Flechten gehören dazu. Am Samstag sollen am Stand des Ortsteils Seidewinkel hölzerne Rechen gebaut werden. Sonntag präsentieren sich die Teich- und Forstwirtschaft sowie das Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“, kann Christine Reppe schon jetzt verraten. Die Jugendfarm bringt Tiere zum Streicheln mit, Besitzer historischer Traktoren treffen sich und Familie Bramborg-Schulz wird ihren über einhundert Jahre alten Vierseithof öffnen. Auch die Reichsfürstin von Teschen und der Schwarze Müller haben sich angekündigt.