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Kreisjugendwerk in Hoyerswerda

Torsten Ruban-Zeh (r.), Geschäftsführer des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt Lausitz, und David Eckardt (2.v.r), Geschäftsführer des Awo-Landesverbandes Sachsen, gratulieren Stefanie Jurisch (3.v.r.) und den Beisitzerinnen des neuen Kreisjugendwerkes.
Torsten Ruban-Zeh (r.), Geschäftsführer des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt Lausitz, und David Eckardt (2.v.r), Geschäftsführer des Awo-Landesverbandes Sachsen, gratulieren Stefanie Jurisch (3.v.r.) und den Beisitzerinnen des neuen Kreisjugendwerkes. FOTO: Katrin Demczenko/dcz1
Hoyerswerda. Die Arbeiterwohlfahrt Lausitz (Awo) in Hoyerswerda knüpft an ihr Jugendprojekt "7 unter 25" an und setzt damit konsequent auf die Nachwuchsarbeit. Am Dienstag hat sie ein eigenes Jugendwerk gegründet. Katrin Demczenko / dcz1

Seit dem 11. Oktober besteht im Netzwerk der Arbeiterwohlfahrt Sachsen das neue Kreisjugendwerk in Hoyerswerda. Dem Vorstand gehören die Vorsitzende Stefanie Jurisch, ihr Stellvertreter Marko Fischer sowie die Beisitzerinnen Jessica Lisseck, Julia Kaus und Lucy Eckart an. Er wurde von 13 Stimmberechtigten zwischen 14 und 30 Jahren einstimmig gewählt.

Das neue Jugendwerk werde dem 2014 von der Awo Lausitz organisierten Jugendprojekt "7 unter 25" eine Grundlage geben, auf der es weiter wachsen kann, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Kreisverbandes Bernd Nickler.

Dass dieser Prozess bereits erfolgreich laufe, berichtete Stefanie Jurisch. Sie leitet die Arbeit mit den Jugendlichen von Beginn an. So betreute sie im Schuljahr 2014/15 vier Schülerinnen des Foucault-Gymnasiums im Projekt "7 unter 25", die eigene Ideen zur Integration von Asylbewerbern in Hoyerswerda umsetzten.

In diesem Schuljahr arbeiten 20 Schüler verschiedener Hoyerswerdaer Gymnasien in der Flüchtlingsintegration. Dazu gehören weiterhin das Projekt "7 unter 25", aber auch "Art and Act" und "Gesunde Ernährung". Letztere will Grundschülern der Stadt gesunde Ernährung näher bringen. Die Gruppe "Art and Act" will eine Kindertagesstätte künstlerisch verschönern.

Das neue Kreisjugendwerk der Awo will zudem Kindern ab sieben Jahren und jungen Erwachsenen bis zum 30. Lebensjahr Anleitung geben, eigene Projekte zu organisieren. Ziel sei es, diese Altersgruppen für eine Mitgliedschaft zu gewinnen, so Stefanie Jurisch. In der Satzung ist außerdem festgeschrieben, dass die Stärkung demokratischer Umgangsformen und des friedlichen Miteinanders aller Menschen zu den Werten gehört, die der neue Verein vermitteln will.

"Wir brauchen junge Menschen", unterstreicht auch Torsten Ruban-Zeh, Geschäftsführer des Awo-Kreisverbandes Lausitz. Er unterstütze die Jugendverbandsarbeit in Hoyerswerda seit ihrem Bestehen und wolle das weiterhin tun, versicherte er am Dienstag.