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| 17:37 Uhr

Kommunalpolitik
Landkreis schließt Gebäudeteile der Kamenzer Bildungsgesellschaft

Kamenz. Die Änderungen sollen sich nicht wesentlich auf die Geschäftsfelder auswirken.

Aufgrund umfangreicher baulicher Mängel werden Teile des Hauses der Kamenzer Bildungsgesellschaft (KaBi) am 31. Juli geschlossen. Der erhebliche Sanierungsbedarf und der energetische Zustand des Hauses veranlassten den Landkreis Bautzen als Eigentümer des Hauses dazu, wie er am Montag mitteilte. Der damit verbundene Mietvertrag über das gesamte Längsgebäude wurde beendet. Die KaBi selbst wird ab August den Anbau für ihre Angebote nutzen.

Der Küchenbetrieb im Anbau kann nahtlos fortgesetzt werden. Somit ist die Schulspeisung im Gymnasium und der Schule zur Lernförderung Kamenz abgesichert, findet aber in der Schule selbst statt. Da der Saal geschlossen wird, werden Alternativen für die Tagesgäste geprüft. Das Lehrhotel wird geschlossen und die Verwaltung und Geschäftsleitung in diesen Räumen untergebracht. Die Ausstellungsräume des sozialen Möbelkaufhauses werden im Behördenzentrum Garnisonsplatz 4 in Kamenz direkt neben dem Fair-Kauf-Zentrum eingerichtet. Die Unterrichtsräume werden im Zwischengeschoss genutzt und bei Bedarf weitere in der Nähe angemietet. „Insofern haben die vorgesehenen räumlichen Änderungen derzeit keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftsfelder der KaBi“, schätzt der Landkreis ein.

Die Kamenzer Bildungsgesellschaft ist seit 1992 insbesondere in sozialen Bereichen der Bildung aktiv. Neben Erwachsenenbildung, Beratung, Betreuung und Integration sozial benachteiligter Menschen einschließlich der Betreuung Asylsuchender stellt die Grundversorgung von Schulen und Kitas mit Mittagessen die tragende Säule dar.

Die Landkreisverwaltung erstellt derzeit eine Nutzungskonzeption für den Anbaubereich, in dem sich die Küche und der ehemalige Hotelbereich befinden. Sie ist die Entscheidungsgrundlage für einen möglichen Umbau.

(red/dh)