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Kopfsteinpflasterstraße am Neumarkt wird saniert

Am Neumarkt sollen die Straßen im Bereich bis zum Anschluss R.-Luxemburg-Straße sowie bis zum Anschluss der Straße Senftenberger Vorstadt saniert werden.
Am Neumarkt sollen die Straßen im Bereich bis zum Anschluss R.-Luxemburg-Straße sowie bis zum Anschluss der Straße Senftenberger Vorstadt saniert werden. FOTO: Stadt Hoyerswerda
Hoyerswerda. Mit großem Interesse liest Erika Ronatschk am 7. Oktober den Bericht über das Parkplatz-Konzept der Stadt Hoyerswerda in der Lausitzer Rundschau. Die 76-Jährige staunt nicht schlecht: Mittelfristig sollen etwa 100 Stellplätze mit Fördergeldern neu entstehen. Davon etwa 40 am Neumarkt. Anja Hummel

Daraufhin greift die Hoyerswerdaerin zum Hörer, um am Reportertelefon ihre Meinung kundzutun. "Die Parkplatz-Pläne sind schön und gut, es gibt aber größere Nöte in der Stadt", sagt Erika Ronatschk.

Ihrer Meinung nach wäre es viel dringlicher, die Kopfsteinpflasterstraße am Neumarkt in der Senftenberger Vorstadt zu sanieren. "In der Straße sind so viele Löcher. Ich könnte jedes Mal weinen, wenn ich die Autos über das Kopfsteinpflaster hüpfen sehe", erzählt die Anwohnerin. Sie spricht von unmöglichen Verhältnissen für Fahrzeuge wie Fußgänger. "Auch die älteren Leute mit ihren Rollis sind betroffen, wenn sie die Gehwege benutzen."

Auf Rundschau-Nachfrage teilt die Stadt Hoyerswerda das baldige Ende der "hüpfenden" Autos mit. Denn "die geplanten Baumaßnahmen am Neumarkt umfassen neben der Schaffung einer Pkw-Stellplatzanlage auch eine Neuordnung des Straßenraumes", erklärt Stadtsprecher Bernd Wiemer. So soll der Neumarkt-Bereich bis zum Anschluss an die Rosa-Luxemburg-Straße sowie die Straße Senftenberger Vorstadt bis zur Asphaltfahrbahn im Bereich der Rathenaustraße saniert werden (siehe Bild). Außerdem sei geplant, die freien Flächen zwischen den sanierten Straßen und den neu errichteten Parkplätzen mit einer "Aufenthaltsfunktion" zu errichten. Die Bauvorhaben sollen, wenn alles planmäßig läuft, im kommenden Jahr beginnen, teilt die Stadtverwaltung mit.