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Kooperationen gefragt

Heidelinde Störmer.
Heidelinde Störmer. FOTO: dcz1
Mit ihrem Beitrag zur Langen Nacht der Toleranz eröffnet die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek eine ganze Reihe von Veranstaltungen. Heidelinde Störmer ist Bibliothekarin. dcz1

Frau Störmer, was haben Sie vorbereitet?
Zwei Auszubildende als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste aus dem dritten Lehrjahr schlugen vor, Familien aus dem Asylbewerberheim einzuladen und ihnen die Einrichtung vorzustellen. Eltern mit Pflegekindern sind zeitgleich bei uns zu Gast, um Familienspiele auszuprobieren. An der Vorbereitung der Veranstaltung sind die Gruppe "Hoyerswerda hilft mit Herz" und der Pflegekinderdienst des Landratsamtes Bautzen beteiligt.

Was planen Sie zum Welttag des Buches am 23. April?
Diesmal wollen wir den Storch, das Symboltier der Lausitz, in den Mittelpunkt stellen. Ab 12 Uhr bieten meine Kollegen und ich viele Mitmachaktionen für Groß und Klein an. Fabeln und Märchen werden vorgelesen, der Vogel kann gebastelt und gemalt werden und Volkslieder, in denen Adebar eine Rolle spielt, werden gemeinsam gesungen.

Was gibt es Anspruchsvolles für Erwachsene?
Mit der Ethikkommission des Lausitzer Seenland Klinikums Hoyerswerda findet am 6. Mai um 15 Uhr wieder eine Lesung mit Diskussion statt. Diesmal geht es um das Thema "Leben mit Behinderung - Leben Zweiter Klasse?". Behandelt wird die Frage, ob pränatale Diagnostik einer "Auslese" den Weg ebnet und wie die Inklusion behinderter Menschen im Alltag gelebt wird und werden kann.

Gibt es etwas ganz Neues?
Am 20. Juni um 11 Uhr beginnt eine neue Veranstaltungsreihe, wo Vereine aus Hoyerswerda und dem Umland ihr Angebot vorstellen können. Der Nachbarschaftshilfeverein Hoyerswerda (NHV) beginnt mit dem Auftritt seiner Tanzgruppe und präsentiert Arbeiten seiner Zirkel. Wir ergänzen das Angebot mit anleitenden und inspirierenden Medien.

Mit Heidelinde Störmer sprach Katrin Demczenko