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| 14:40 Uhr

Konzert
Werke von Mozart und Sibelius

Görlitz/Hoyerswerda. Die Neue Lausitzer Philharmonie stellt das Horn in den Mittelpunkt.

Unter dem Titel „Rufe aus Nah und Fern“ erklingen im 2. Philharmonischen Konzert der Neuen Lausitzer Philharmonie Werke zweier großer Komponisten: Wolfgang Amadeus Mozart und Jean Sibelius. Das Orvhester wird unter musikalischer Leitung von Kapellmeister Ulrich Kern an insgesamt fünf Terminen in Görlitz, Zittau, Hoyerswerda und Bautzen spielen.

„Dirigiert von Ulrich Kern wird die Neue Lausitzer Philharmonie für musikalische Häppchen sorgen“, kündigt Maria Reich vom Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau an. „Die Musik von Mozart ist ohnehin wie eine klingende Sonne, die das Herz erwärmt – und die zweite Sinfonie von Jean Sibelius wurde seine populärste, manche ihrer Melodien schafften es sogar in Potpourris der größten Klassik-Hits“, so Maria Reich.

Soloinstrument des Konzerts ist das Horn. Ob als Waldhorn oder Posthorn – die Signale dieses Instruments hatten in der Mozart-Zeit eine wichtige Bedeutung. Mozarts berühmte Posthorn-Serenade besteht eigentlich aus sieben Sätzen, die als Untermalungsmusik bei der Tafel erklangen und noch nicht den Absolutheitsanspruch seiner Sinfonien hatten. Daher ist die Aufführung der drei schönsten Sätze dieser Serenade als Sinfonie für eine heutige Darbietung im Konzertsaal besser geeignet.

Außerdem erklingt Mozarts zweites Hornkonzert. Solist ist der junge deutsche Hornist Tillmann Höfs, Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs 2017 – dieser Preis wurde erstmalig seit 33 Jahren wieder an einen Hornisten vergeben, wie Maria Reich informiert.