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| 20:31 Uhr

Lausitzer Seenland
Kommunen fordern Start der Planungen für den Erikasee

Noch ist der Kortitzmühler See bei Laubusch gesperrt. Im Hintergrund ist die Kirche des Ortes zu sehen. Welche Nutzungen hier und am Erikasee einmal möglich sein werden, sollen Planer jetzt untersuchen.
Noch ist der Kortitzmühler See bei Laubusch gesperrt. Im Hintergrund ist die Kirche des Ortes zu sehen. Welche Nutzungen hier und am Erikasee einmal möglich sein werden, sollen Planer jetzt untersuchen. FOTO: Catrin Würz / LR
Lauta/Elsterheide. Die Stadt Lauta und die Gemeinde Elsterheide stellen einen Antrag zur Erarbeitung eines Masterplanes im Zweckverband.

Zwar ruhen der Erikasee und der Kortitzmühler See bei Lauta und Laubusch im Moment noch still als geotechnische Sperrbereiche - doch wenn eines Tages die bergtechnische Abschlusssanierung beginnt, wollen die Kommunen gut vorbereitet sein. Deshalb haben die Stadt Lauta und die Gemeinde Elsterheide als Anrainer der beiden Tagebaurestlöcher jetzt gemeinsam den Beginn von Planungen für eine künftige touristische Nutzung der Gewässer beantragt. „Wir wollen einfach den Prozess starten, in dem die Möglichkeiten, die Wirtschaftlichkeit und der Bedarf für eine künftige Nutzung an unseren Seen untersucht wird“, sagt Lautas Bürgermeister Frank Lehmann.

Teile des Erikasees, der 1970 geflutet und in den 1990er-Jahren  an den Böschungen gesichert wurde, gehören zum Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland. „Deshalb muss hier sicherlich ein Kompromiss zwischen den Naturschutzbelangen und einer touristischen Nutzung gefunden werden. Aber vielleicht ist auch ein kleiner Strandabschnitt möglich“, erklärt Frank Lehmann weiter.

Die Planungen für die beiden Seen sollen nun ins Rollen gebracht werden. Der Zweckverband Lausitzer Seenland Sachsen (LSS) wird die Erarbeitung eines Masterplanes in die Wege leiten und Fördermittel dafür beantragen.