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| 15:37 Uhr

Polizei-Einsatz
Angeschossener Polizeihund von Königsbrück weiter in Lebensgefahr

Nach dem Einsatz gegen einen Mordverdächtigen in der Königsbrücker Heide wird ein Polizeihund weggetragen. Der Hund wurde bei dem Einsatz angeschossen.
Nach dem Einsatz gegen einen Mordverdächtigen in der Königsbrücker Heide wird ein Polizeihund weggetragen. Der Hund wurde bei dem Einsatz angeschossen. FOTO: Jonny Linke
Görlitz. Nach der Schießerei in der Königsbrücker Heide gibt es nun Gewissheit über den Tod des Mordverdächtigen. Laut Obduktionsergebnis hat er sich selbst erschossen. Der verletzte Polizeihund schwebt derweil weiter in Lebensgefahr. Von Bodo Baumert

Nach dem stundenlangen Krimi um den Mordverdächtigen, der sich am Montag in der Königsbrücker Heide verschanzt und auf Polizisten geschossen hatte, gibt es neue Informationen der Polizei.

Zum einen liegt das vorläufige Ergebnis der Obduktion vor. Demnach sich der 33-jährige Tatverdächtige selbst das Leben genommen. „Er soll sich mit einem Revolver in den Kopf geschossen und sich dabei die tödlichen Verletzungen zugefügt haben“, heißt es in einer Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft in Görlitz.

Der Mann war von der Polizei gesucht worden, nachdem er in Dresden eine Frau mit einem Messer getötet hatte. Spuren führten in die Königsbrücker Heide, wo sich der ehemalige Soldat auf einem alten Kasernengelände verschanzt hatte. Dabei schoss der 33-Jährige immer wieder auf Polizisten, die sich dem Komplex näherten.

Ein GSG9-Beamte wurde in den Arm geschossen. „Zum Gesundheitszustand des verletzten Polizeibeamten liegen der Polizei derzeit keine neuen Informationen vor“, teilt die Polizei am Mittwoch mit.

Angeschossen wurde auch ein Polizeihund. Sein Schicksal ist weiter ungewiss. „Ob der Belgische Schäferhund den Einsatz überleben wird, bleibt abzuwarten“, teilt die Polizei mit. Nähere Informationen will die Polizei aufgrund der „Spezialverwendung“ des Hundes nicht geben.

Die Bundespolizei informierte am Abend: „Der verletzte Polizeihund befindet sich weiterhin in tierärztlicher Behandlung und braucht dringend Ruhe zur Genesung.“