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Knappenrode
Knappenroder Pionierpark bekommt ein neues Gesicht

Bauarbeiten auf dem ehemaligen Pionierpark Knappenrode
Bauarbeiten auf dem ehemaligen Pionierpark Knappenrode FOTO: Catrin Würz / Medienhaus Lausitzer Rundschau
Knappenrode. Die Umgestaltung der Grünanlage ist in vollem Gange. Das Areal wird Treffpunkt für alle Generationen.

(cw) Bei den Knappenrodern trägt die Grünanlage am Bürgerzentrum noch immer den Namen Pionierpark – aber jetzt bekommt sie ein neues Gesicht: Als barrierefreier Treffpunkt für alle Generationen soll die zuletzt völlig überalterte Parkanlage künftig den Einwohnern und Besuchern im Ortsteil zur Verfügung stehen. 80 000 Euro wird die Umgestaltung kosten, zwei Drittel davon kommen aus dem europäischen Fördertopf Leader. Noch vor dem Winter soll alles fertig sein.

Deshalb sind die Garten- und Landschaftsbauer der Klittener Firma Frank Nitruck dieser Tage mit großer Mannschaft und großer Technik in Knappenrode angerückt. Schon fast fertig ist die gemauerte kreisrunde Anlage mit Sitzpodest für eher junge Leute und mit einem Stauden-Hochbeet zur Abgrenzung einer weiteren Sitzecke mit Pergola. Inmitten dieser Anlage soll noch eine kreisrunde Tischtennisplatte aus Beton montiert werden. Das Gestaltungskonzept der Gartenbauingenieurin Ulrike Kühne sieht zudem einen Rhododendronhain und drei weitere Spielgeräte für Kleinkinder vor.

Auch das Knappenroder Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der Weltkriege wird künfitg an dieser Stelle seinen Platz haben. Der riesige Gedenkstein - ein Findling - wurde bereits von seinem bisherigen Standort am August-Bebel-Platz in den Pionierpark umgesetzt. Er bekommt nun noch eine Beschriftung. Gedenkveranstaltungen und Kranzniederlegungen werden in Zukunft also in der neuen Parkanlage durchgeführt.

Erhalten bleibt auf jeden Fall das in Beton gegossene Wappen des Ortes Knappenrode, das vor gut zehn Jahren im Pionierpark entstand. Es soll mit farbigem Kunststoff und Kunstrasen aufgefrischt werden.